Montag, 26. März 2018, 14:38 Uhr

Honorar-Debatte: Claire Foy bricht ihr Schweigen

Claire Foy meldet sich zu der Kontroverse über ihre Bezahlung in ‚The Crown‘ zu Wort. Die 33-jährige Schauspielerin geriet unfreiwillig in den Mittelpunkt einer öffentlich geführten Diskussion, als bekannt wurde, dass ihr weniger bezahlt wurde als ihrem Kollegen Matt Smith, der durch seine Rolle als der Doktor in ‚Doctor Who‘ vor der Serie bereits über einen höheren Bekanntheitsgrad verfügte.

Honorar-Debatte: Claire Foy bricht ihr Schweigen
Foto: WENN.com

Dabei nimmt die Britin als Queen Elizabeth II. die Hauptrolle in der Netflix-Produktion ein und ist mit Abstand am meisten auf dem Bildschirm zu sehen. Nun bricht die Darstellerin ihr Schweigen und äußert sich gegenüber ‚Entertainment Weekly‘ zu den Vorkommnissen: „Ich bin überrascht, weil ich im Mittelpunkt stehe und immer, wenn ich im Mittelpunkt stehe, fühlt sich das sehr, sehr schräg und ungewöhnlich an. Ich bin aber nicht [überrascht, dass die Geschichte für viel Interesse gesorgt hat,] weil es sich immerhin um ein Drama handelt, das sich um eine Frau dreht. Ich bin nicht überrascht, dass Menschen davon gehört haben und dachten ‚Oh, das ist schräg‘. Aber ich weiß, dass Matt wie ich denkt und es auch komisch findet, im Mittelpunkt einer Geschichte zu stecken, die wir uns nicht ausgesucht haben.“

Produktion sagt Sorry

Mittlerweile hat sich auch das Produktionsunternehmen der Serie, Left Bank Pictures, zu der Debatte geäußert und die Alleinschuld für die ungleiche Bezahlung auf sich genommen. In einem Statement heißt es: „Wir möchten uns bei Claire Foy und Matt Smith entschuldigen, die beide großartige Schauspieler und Freunde sind und sich unverschuldet im Mittelpunkt dieses Shitstorms befunden haben. Wir verstehen und schätzen die Diskussion, die zu Recht in unserer Gesellschaft geführt wird, und setzen uns geschlossen für eine faire Bezahlung ungeachtet des Geschlechts ein und dafür, dass Frauen vor und hinter der Kamera gut behandelt werden.“