Dienstag, 27. März 2018, 20:49 Uhr

Suki Waterhouse will nicht darüber reden

Suki Waterhouse fühlt sich nicht stark genug, um über ihre #MeToo-Erlebnisse zu berichten. Das 26-jährige Model hofft auf Verständnis bei ihren weiblichen Kolleginnen, dass sie sich noch nicht über ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz geäußert hat.

Suki Waterhouse will nicht darüber reden
Foto: JRP/WENN

Die Schauspielerin ist allerdings noch nicht dazu bereit, diesen harten Schritt an die Öffentlichkeit zu wagen. In einem Interview mit ‚Grazia‘ erklärt sie: „Ich habe mich entschlossen, über keine meiner Erfahrungen zu sprechen. Ich habe mich weder bereit dafür, noch stark genug gefühlt. Und ich weiß, dass das bedeutet, dass ich zu der Bewegung noch keinen Beitrag geliefert habe. Aber ich hoffe, dass das in Ordnung für andere Frauen ist.“

Die Bewegung habe Waterhouse aber dabei geholfen, zu erkennen, dass die Branche wirklich hart ist.

„Die Branche ist wirklich hart“

„Ich kam mir nie marginalisiert vor. Ich habe immer gedacht, dass du einfach taff sein musst. Aber die letzten Ereignisse haben mir gezeigt, dass die Branche wirklich hart ist und ich eine schwere Zeit darin durchlebe. Ich denke immer ‚Ich bin so glücklich‘, aber das bedeutet nicht, dass ich kein Außenseiter bin. Es ist verdammt hart und es gibt noch so viel, das enthüllt werden muss“, betont das junge Model.