Donnerstag, 29. März 2018, 13:01 Uhr

Namika: Neues Video, neues Album

Die Frankfurter Rapperin, Songschreiberin und Sa?ngerin Namika veröffentlicht am 1. Juni 2018 ihr neues Album „Que Walou“. Mit dem Nachfolger des Gold-Albums „Nador“ gelingt ihr ein hypermodernes Pop-Narrativ, das seine Kraft aus der Hip-Hop-Sozialisation der Protagonistin bezieht.

Namika: Neues Video, neues Album
Foto: David Daub

Als Vorabsingles veröffentlicht die Musikerin das Titelstück „Que Walou“ sowie den emotionalen Song „Ahmed (1960-2002)“, zu dem heute auch ein Musikvideo erschien.

Geboren und aufgewachsen in Frankfurt, war Hip-Hop fu?r Namika von Anfang an die wesentliche musikalische Inspirationsquelle. „Die ju?ngste Schwester meiner Mutter kannte sich extrem gut aus und hat immer die besten Platten mitgebracht“, sagt Namika. Als sie ungefa?hr neun war, begann sie zu rappen: „Das war eher spielerisch. Mein Cousin und ich waren gleich alt und verbrachten viel Zeit bei unseren Großeltern. Dort haben wir abwechselnd gebeatboxt und gerappt.“

Ein Album über die Liebe

„Que Walou“ ist ein Album u?ber die Liebe und das Leben, u?ber die Suche nach Identita?t und die verdammte Sehnsucht nach dem Glu?ck. Ein Akt der Selbstbehauptung – nicht zuletzt durch die Selbstversta?ndlichkeit, mit der Namika zu Werke geht. Sie weiß natu?rlich, dass sie in Deutschland als gleichermaßen gut rappende und singende Pop-Frau nahezu alleine dasteht. Aber aus ihrer Weigerung, diesen Umstand besonders zu betonen, erwa?chst eine souvera?ne emanzipatorische Haltung. „Die Leute sollten Ku?nstler einfach ganz natu?rlich machen lassen und nicht sta?ndig irgendwelche Unterschiede betonen“, sagt sie, „dann brauchen wir irgendwann auch nicht mehr daru?ber zu reden, dass es so wenig Frauen im Game gibt.“