Donnerstag, 29. März 2018, 21:35 Uhr

Steven Spielberg: Hat er so "E.T." ruiniert?

Steven Spielberg würde niemals zurückgehen und seine Filme verbessern oder verändern. Der 71-jährige Filmemacher hat eine Reihe von populären Filmen in seiner Karriere gedreht. Dazu zählen unter anderem ‚Jurassic Park‘, ‚Der weiße Hai‘ und ‚Indiana Jones‘.

Steven Spielberg: Hat er so "E.T." ruiniert?
Spielberg in „Ready Player One“. Foto: Warner Bros.

Sein neuster Sci-Fi-Streifen ‚Ready Player One‚ findet in einer erfundenen, virtuellen Welt namens OASIS statt und besitzt viele ikonische Referenzen aus der Popwelt der 1980er Jahre. ‚Collider‘ fragte den Regisseur, ob er jemals darüber nachdachte, seine klassischen Filme zu überarbeiten. Daraufhin enthüllte Spielberg, dass er bereits in Schwierigkeiten geriet, als er Teile von ‚E.T. – Der Außerirdische‘ veränderte.

„Als ‚E.T.‘ erneut heraus kam, habe ich tatsächlich fünf Aufnahmen digitalisiert, bei denen die E.T. Marionette durch eine digitale Marionette ersetzt wurde. Ich habe auch die Waffen ersetzt.

In der Szene, wo das FBI mit dem Lieferwagen losfährt, haben sie jetzt Walkie-Talkies. Es gibt wirklich eine schlechte Version von ‚E.T.‘, wo ich auf ‚Star Wars‘ und alle digitalen Verbesserungen für ‚Star Wars: Eine neue Hoffnung‘ zurückgegriffen habe, die George Lucas vorgenommen hat. Ich bin vorausgegangen, weil das Marketing von Universal dachte, dass wir etwas bräuchten, um ein Publikum zurückzugewinnen, das sich den Film anschaut. Also machte ich ein paar Verbesserungen.“

Nie wieder eingreifen

Der Filmemacher gab zu bedenken, dass die sozialen Medien zu diesem Zeitpunkt noch nicht so tiefgreifend waren wie heute. Dennoch erhoben sich zunehmend negative Stimmen, die ihm vorwarfen, den Lieblingsfilm der Kindheit ruiniert zu haben. Aus diesem Fehler hat Spielberg gelernt und entschieden, dass dies das letzte Mal sei, sich mit der Vergangenheit anzulegen. „Was getan ist, ist getan, und ich werde nie wieder zurückgehen und einen anderen Film verändern, den ich gemacht habe.“