Freitag, 30. März 2018, 19:37 Uhr

Bryan Cranston: Erfolg seiner Filme ist ihm herzlich egal

Bryan Cranston pfeift auf die Meinung von Kritikern. Der ‚Breaking Bad‘-Star gibt nicht viel auf das Feedback von außen, wenn es um seine filmischen Werke geht. Denn für den Schauspieler ist nur wichtig, dass ihn das Projekt persönlich berührt und ihm am Herzen liegt.

Bryan Cranston: Erfolg seiner Filme ist ihm herzlich egal
Foto: WENN.com

„Es gibt so viele Sachen da draußen, die ganze Zeit heißt es ‚Mach das!‘, ‚Mach das!‘, ‚Mach das!‘ Aber für mich geht es nicht darum, wie viel ein Film einbringt oder wie die TV-Einschaltquoten ausfallen oder die Awards“, schildert der Darsteller.

Stattdessen habe er für sich selbst einen „hohen Standard“ geschaffen, an den er sich zu halten versuche: „Ich will etwas Bestimmtes erreichen mit den Charakteren, die ich verkörpere und den Geschichten, die ich erzähle. Ich kann mir nur selbst gegenüber treu sein, also ist meine Erfolgsmessung komplett persönlich.“

„Isle Of Dogs“

In dem Animationsabenteuer ‚Isle of Dogs‘, das am 10. Mai in die Kinos kommt, spricht Cranston die Rolle des Vierbeiners Chief in der Orginalversion. Wie der Star gesteht, wusste er jedoch anfangs gar nicht, dass es sich bei dem Projekt um einen Animationsfilm handelte, als ihn Regisseur Wes Anderson für den Part anfragte. Jedoch habe er trotzdem keine Sekunde überlegt, einen Rückzieher zu machen, versichert der 62-Jährige, denn enttäuscht sei er überhaupt nicht gewesen.

„Ich habe nicht diese Art von Vorurteil, dass Animation nur etwas für Kinder ist. Gute Geschichten sind gute Geschichten und dieses Material wird am besten in einer animierten Version erzählt. Wenn man es als Live-Action-Version versuchen würde, würde es glaube ich nicht so gut funktionieren wie als Parabel“, erklärt er dem ‚Radio Times‘-Magazin. „Es öffnet dich gegenüber einer anderen Kultur, Sprache und Umgebung und das ist genau das, was Kunst tun sollte.“