Sonntag, 01. April 2018, 18:26 Uhr

Charlize Theron: "So was wie Gringo habe ich noch nie gesehen"

Der neue Film „Gringo“, der ab 5. April mit Charlize Theron (42) in den Kinos zu sehen ist, ist komisch, unvorhersehbar und voller Gefühl – eine Actionkomödie, die durchaus neue Wege geht.

Charlize Theron: "So was wie Gringo habe ich noch nie gesehen"
Charlize Theron in „Gringo“. Fotografik: Tobis

„Es passiert selten, dass etwas wirklich originell ist, aber so etwas wie Gringo habe ich noch nie gesehen“, schwärmt Charlize Theron. „Der Film ist humorvoll und messerscharf zugleich. Er erzählt auf sehr unterhaltsame Weise von den sozialen Gegebenheiten unserer Zeit. Wir werden mit Spinat gefüttert, aber merken es nicht mal. Die Schauspieler haben alle Großes geleistet, und Nash ist ein ganz besonderer Filmemacher.“

Charlize Theron (Elaine) ist der lebende Beweis dafür, dass außergewöhnliche Attraktivität und hohe schauspielerische Ambition einander nicht ausschließen. Ihre ungeheure Vielseitigkeit und Wandelbarkeit haben sie zum Weltstar gemacht.

„So schön, elegant – aber trotzdem provokativ“

Für Co-Star Joel Edgerton (43) war es dagegen ein reines Vergnügen, Theron in ihre Rolle schlüpfen zu sehen. „Charlize ist so schön und so elegant, aber sie hat durchaus auch derbe Anteile“, sagt er. „Immer mal wieder sagt sie etwas Provokantes oder Schmutziges, das die Leute schockt, weil sie das nicht von ihr erwarten. Elaine ist dieser Teil von Charlize – nur total übersteigert.“

Charlize Theron: "So was wie Gringo habe ich noch nie gesehen"
Joel Egerton. Fotografik: Tobis

Die Figur gab Theron aber auch die Möglichkeit, hinter der „bitchy“ Fassade Elaines gut versteckte menschliche Anteile freizulegen. „Mir wurde klar, dass Elaine trotz allem sehr verletzlich, ja regelrecht verwundet ist“, erklärt Theron. „Für mich wurde sie dadurch glaubwürdig. Sie sollte sich nicht wie eine Karikatur anfühlen. Elaine ist laut, stark und unkonventionell, und es hat mir großen Spaß gemacht, all das als Schauspielerin zu erkunden.“

Trotz seines schwarzen Humors erzählt „Gringo“ am Ende eine lebensbejahende Geschichte, meint Joel Edgerton. „Das Schöne an der Story ist ja, dass das Gute über die Gier siegt. Da nimmt es ein anständiger Mann mit seiner Firma auf – und gewinnt. Es gibt auch jede Menge Action: Schießereien und Autos, die sich überschlagen, aber ich glaube, die Leute werden vor allem die komischen und die schockierenden Momente genießen.“

Neben den beiden Stars außerdem zu sehen: Amanda Seyfried, Michael-Jackson-Tochter Paris und David Oyelowo.