Montag, 02. April 2018, 9:35 Uhr

Tatjana Gsell: Fremdschämshow beim "Promi Dinner"

Ich-Darstellerin Tatjana Gsell, von der kein Mensch bis heute weiß womit sie eigentlich ihren Lebensunterhalt bestreitet, hatte gestern erstmals seit Jahren wieder einen großen Auftritt. Selbst im Dschungelcamp blieb sie Statistin.

Tatjana Gsell: Fremdschämshow beim "Promi Dinner"
V:l.: Jenny Frankhauser, Matthias Mangiapane, Daniele Negroni, Tatjana Gsell. Foto: MG RTL D / Severin Schweiger

Am Sonntagabend war die schöne Tatjana auch Gastgeberin im Dschungel-Spezial beim „Perfekten Promi Dinner“  mit Daniele Negroni, Jenny Frankhauser und Matthias Mangiapane und für ihren Part wurde (wohl auch von der Redaktion) kräftig am Rad gedreht. Die 46-Jährige wurde allen Ernstes in einen Maybach (!) verfrachtet und mit Chauffeur (!) zum Supermarkt gekarrt, dort wurde die Limousine „standesgemäß auf einem Behindertenparkplatz abgestellt“ (Focus).

„Ich kann mich in der Stadt nicht mehr bewegen, kann nicht zum Rewe, nicht zu Douglas, nicht in die Boutique“, jammert die Ärmste in der Show. „Glaubt ihr mir das nicht?“ Nee, das glauben auch wir nicht.

Tatjana Gsell: Fremdschämshow beim "Promi Dinner"
Gastgeber Daniele Negroni, Tatjana Gsell mut Wasser. Foto: MG RTL D / Severin Schweiger

Eingeschweißte Putenbrust

Dennoch ließ sich die Blondine herab, in der Stadt, in der sie sich nicht mehr frei bewegen kann, das Nötigste für ihren ersten Dinner-Abend (der zweite Abend nach Matthias Mangiapanes Eröffnungsdinner tags zuvor) zusammenzuklauben: Putenbrust eingeschweißt in Folie und tiefgekühltes Schokoladen-Soufflé. Was die Dame von Welt halt so kauft, wenn sie selbst einkaufen muss. Ach und: „Ich brauche noch Cola. Ich trinke nämlich keinen Alkohol.“

Dann ging’s in ein von ihren Eltern angemietetes Apartment in Frankfurt, in dem schon Calvin, Vivian, Fabian und Michael, der Sternekoch warteten, um der bemitleidenswerten Akteurin unter die Arme zu greifen. Die Jungs brachten vorsichtshalber auch die nötigen Utensilien mit, denn in der Wohnung fand sich kurioserweise „bestenfalls eine Pfanne”.

Tatjana Gsell: Fremdschämshow beim "Promi Dinner"
Foto: MG RTL D / Severin Schweiger

Alkoholrausch am ersten Abend

Am ersten Abend bei Selbstdarsteller Matthias Mangiapane war Gsell dem Alkohol übrigens dann doch kräftig zugetan, laberte ohne Unterlass teils zusammenhangloses Zeug. Genug Futter für reichlich Schlagzeilen heute. Jenny Frankhausers Fazit: “Es war fast unmöglich, überhaupt jemandem irgendwas zu erzählen, weil Tatjana einen überhaupt nicht mehr ausreden lassen hat. Das war so anstrengend einfach“. Und die nüchterne Bilanz der Möchtegern-Society-Lady: „Ich hab in meinem Leben noch nicht so viel Alkohol getrunken, wie beim Promi-Dinner. Dieses dauernde Champagnertrinken, das geht mir an den Kopf.“ Fortan schwor sie an den nächsten Abenden dem Alkohol ab.

Und da wäre noch eine kuriose Kleinigkeit am Rande in der Wohnung der Blondine. Gsell setzt sich an ihren Tisch und sagt „Hach, hier sitzt man aber tief“. Mangiapane: „Was, kennst du Deine Stühle nicht.?“ Möge der Leser sich seinen Teil denken..

Mangiapanes Fazit zum Gesell-Abend mit dem Profikoch: „Sternekoch hin oder her, das war das schlechteste Thai-Curry, das ich je gegessen habe.“

Zu den Quoten: Nur 1,05 Millionen wollten die Show sehen. Nie zuvor waren bei einer Dschungelcamp-Ausgabe des Promi-Dinners die Quoten so mies.