Mittwoch, 04. April 2018, 8:40 Uhr

Jay Z weinte beim Coming-Out

Jay Z weinte, als seine Mutter sich ihm öffnete und ihm von ihrer Homosexualität erzählte. Die Mutter des 48-jährigen Rappers, Gloria Carter, verriet, dass sie Frauen liebt, als sie mit ihrem Sohn für den Track ‚Smile‘ zusammen arbeite, der später auf Jays Album ‚4:44‘ erschien. In dem Song sprechen beide darüber, wie es für Gloria war, ihre wahre Identität geheim zu halten.

Jay Z weinte beim Coming-Out
Foto: FameFlynet/WENN.com

Über die Erfahrung verriet der Musiker in David Lettermans Netflix-Sendung ‚My Next Guest Needs No Introduction‘: „Stell dir vor, du müsstest dein Leben als jemand anders leben und du denkst, dass du deine Kinder beschützt. Dass meine Mutter als jemand leben musste, der sie nicht war, sich verstecken und ihre Kids beschützen musste…sie wollte ihre Kinder all die Jahre nicht blamieren. Als sie vor mir saß und sagte ‚Ich glaube, ich liebe jemanden…‘ Ich meine, ich habe wirklich geweint. Das ist eine wahre Geschichte.“

Geweint, weil er so glücklich war

Doch Jay weinte keineswegs aus Enttäuschung oder Wut. Stattdessen war er einfach froh, dass Gloria endlich ein freies Leben leben konnte. „Ich habe geweint, weil ich so glücklich war, dass sie endlich frei ist. Das passierte vor acht Monaten, als das Album gemacht wurde. Sie erzählte mir davon. Den Song machte ich am nächsten Tag“, verrät der Rapper über das einschneidende Erlebnis.