Donnerstag, 05. April 2018, 8:20 Uhr

Wie geht's eigentlich Prinz Philip nach der OP?

Prinz Philip ist nach seiner Hüftoperation „bester Dinge“. Der 96-Jährige legte sich am Mittwoch (4. April) für den medizinischen Eingriff unters Messer, nachdem er einen Monat lang von Hüftschmerzen gequält wurde.

Wie geht's eigentlich Prinz Philip nach der OP?
Foto: John Rainford/WENN.com

Der Buckingham Palace hat nun mehr Details zu dem Eingriff preisgegeben. Demnach geht es dem Ehemann von Queen Elizabeth II. gut, jedoch werde seine Genesung noch ein paar Tage im King Edward VII Krankenhaus überwacht. „Der Duke of Edinburgh hat sich einer erfolgreichen Hüftoperation unterzogen. Er erholt sich in diesem Anfangsstadium zur Zufriedenheit [der Ärzte]. Seine Königliche Hoheit wird wahrscheinlich ein paar Tage im Krankenhaus bleiben. Er fühlt sich wohl und ist bester Dinge“, heißt es in dem kurzen Statement.

Die Fitness entscheidet, nicht das Alter

Der britische Royal nahm aufgrund der Hüftschmerzen bereits an Ostern nicht an den Gottesdiensten teil. Im Mai letzten Jahres verkündete Prinz Philip, keine königlichen Pflichttermine mehr zu absolvieren. Nur einen Monat später musste er sich im Krankenhaus aufgrund einer Infektion behandeln lassen. Damals hieß es, dass dies jedoch lediglich eine „Vorsichtsmaßnahme“ gewesen sei.

Die orthopädische Chirurgin Scarlett McNally erklärte, dass nicht das Alter, sondern die Fitness bei Operationen von Senioren entscheidend sei. Dazu zähle auch Herz- und Lungenfunktion sowie der Ernährungszustand, erläuterte die britische Medizinerin.

Queen Mum, die Mutter von Elizabeth II., hatte sich im Alter von 95 und 97 Jahren erfolgreich an der Hüfte operieren lassen. Sie wurde 101 Jahre alt. (Bang/dpa)