Freitag, 06. April 2018, 9:22 Uhr

Naomi Campbell fordert eine "Vogue Africa"

Naomi Campbell fordert eine ‚Vogue Africa‘. Das Supermodel will, dass das Modemagazin künftig auch mit einer afrikanischen Version aufwarten kann.

Naomi Campbell fordert eine "Vogue Africa"
Foto: Sheri Determan/WENN.com

„Es soll eine ‚Vogue Africa‘ geben. Wir hatten gerade die ‚Vogue Arabia‘ – es ist der nächste Schritt. Es muss so sein“, lauteten die klaren Worte der 47-Jährigen im Gespräch mit ‚Reuters‘ auf der Arise Fashion Week in Lagos, Nigeria. Die ‚Vogue‘ gibt es derzeit in 23 verschiedenen Ausgaben. Campbell setzt sich stark dafür ein, dass Afrika die nächste eigene Edition bekommt. „Afrika hatte noch nie die Gelegenheit, auf globaler Ebene mit seinen Stoffen, Materialien und Designs akzeptiert zu werden. So sollte es nicht sein“, sagte Campbell.

Fashion-Magazine nur in Südafrika

„Die Leute begreifen inzwischen, dass es keine Rolle spielt, welche Hautfarbe du hast, wenn es darum geht, ob du deinen Job beherrscht oder nicht.“ Lediglich in Südafrika erscheinen bislang internationale Fashion-Magazine.

Die ‚Vogue‘-Konzernmutter Condé Nast publiziert dort unter anderem eigene Ausgaben von ‚GQ‘, ‚GQ Style‘ und ‚Glamour‘. Auch Magazine wie ‚Elle‘, ‚Marie Claire‘ und ‚Cosmopolitan‘ werden dort in einer südafrikanischen Edition vertrieben. Condé Nast äußerte sich bereits zu Campbells Forderung. „Wir haben afrikanische Länder bereits als mögliche Märkte für ‚Vogue‘ in Betracht gezogen und prüfen die Potentiale, werden aber keine vorschnellen Entscheidungen treffen“, lautet das vorsichtige Statement.