Samstag, 07. April 2018, 22:10 Uhr

Thirty Seconds to Mars: Hi-Tec gegen Hackerangriffe

Thirty Seconds to Mars haben ein geheimes Studio erbaut, um Hackerangriffen zu entgehen. Die amerikanische Rockband, bestehend aus den Brüdern Jared und Shannon Leto sowie Tomo Milicevic, meldet sich am Freitag (06. März) mit neuer Musik in Form des Albums ‚America‘ zurück.

Thirty Seconds to Mars: Hi-Tec gegen Hackerangriffe
Foto: Oscar Gonzalez/WENN.com

Um sicherzugehen, dass die neuen Songs nicht vorher geleakt werden können, haben die Musiker extra auf ein hochmodernes, geheimes Studio gesetzt, in dem sie an ihrem fünften Studioalbum gearbeitet haben. Im Interview mit der Zeitung ‚Daily Star‘ verrät Jared Leto: „Wir nennen es das Internationale Center für die Weiterentwicklung der Künste und der Wissenschaft des Sounds. Es ist wie der Fight Club. Die erste Regel ist, dass wir nie darüber reden.“

Und obwohl sich die ‚Walk On Water‘-Hitschreiber die Technik in diesem Fall zu Nutzen gemacht haben, ist Leto etwas besorgt über den Einfluss, den Maschinen auf unsere Zukunft haben können. Der Musiker erklärt: „Ich denke, es ist unausweichlich, dass wir Technologie bauen werden, die schlauer ist als wir. Es gibt Gefahren. Technologie kann ein menschliches Herz ersetzen und sie kann daneben auch große Verzweiflung und Tragödien in unser Leben bringen.“

Befreundet mit Chester Bennington

In dem Interview öffnet sich Leto außerdem zu seiner Beziehung mit dem verstorbenen Linkin Park-Frontsänger Chester Bennington, der sich im Juli letzten Jahres das Leben nahm. Die Musiker waren 2014 zusammen auf Tour. „Er war ein Freund, Gleichgesinnter, Kollege und Künstler, der uns mit Linkin Park eine großartige Möglichkeit geboten hat. Er repräsentiert ein wichtiges Kapitel in unseren Leben. Wir haben 20 Tage auf Tour zusammen verbracht und ich verbinde sehr viele tolle Erinnerungen damit“, blickt Leto zurück.