Sonntag, 08. April 2018, 15:14 Uhr

Bill Mockridge noch immer traurig über seinen Tod

Mit dem plötzlichen Serientod seiner Figur Erich Schiller hatte Schauspieler Bill Mockridge nicht gerechnet. Er hatte eigentlich in den Armen seiner Filmgattin Mutter Beimer sterben wollen.

Bill Mockridge noch immer traurig über seinen Tod
Bill Mockridge mit seiner Göttergattin Margie Kinsky. Foto: Schultz-Coulon/WENN.com

„Ich halte es immer noch für eine bedauerliche Fehlentscheidung, dass Geißendörfer mich sterben ließ. Das hat der Story nicht gedient“, sagte der 70-Jährige Vater von Spaßkanone Luke Mockridge in einem Interview des „Sonntag-Express“.

Mockridge hatte in der ARD-Serie fast 25 Jahre lang den Reisebürobesitzer Erich Schiller gespielt, den zweiten Ehemann von Helga Beimer (Marie-Luise Marjan). Ausgerechnet in der Jubiläumsfolge zum 30. Geburtstag der „Lindenstraße“ ließ Produzent Hans W. Geißendörfer ihn zum Entsetzen der Zuschauer an einem Herzinfarkt sterben.

„Das war wie meine zweite Familie“

„Ich war damals sehr traurig. Ich war nach diesen vielen Jahren darauf eingestellt, mit 90 in den Armen von Mutter Beimer zu sterben. „Lindenstraße“ war wie meine zweite Familie“, sagte Mockridge, der in Bonn lebt. Die Serie schaue er sich seitdem „aus Protest“ nicht mehr an. „Doch wie ich höre, scheine ich da nichts zu verpassen. Und wenn ich sehe, wie die Quoten in den Keller gehen, denke ich manchmal auch, es ist Glück gewesen, da früh genug rausgekommen zu sein.“