Donnerstag, 19. April 2018, 19:57 Uhr

Hanna Wilperath: Curvy-Model als Covergirl

Hanna Wilperath wurde letztes Jahr zur Siegerin der zweiten Staffel des RTL-II-Quotenhits „Curvy Supermodel“ gekürt und ist seit dem in der Erfolgsspur. Im Moment ist sie auf dem Cover des Hochglanz-Fashion-Magazins „Tush“ zu sehen.

Hanna Wilperath: Curvy-Model als Covergirl
Fotograf: Armin Morbach, Haare: Florian Ferino, Make-up: Denise Grundmann Ballsaal.

Ein Shooting, das sie doch einiges an Überwindung gekostet hat. Im Interview mit RTL II erzählt das Curvy Supermodel, wie sich ihr Leben seit dem Sieg verändert hat, wie es ist sich selbst auf dem Cover zu sehen und was ihre Message an alle Mädchen ist.

Wie hat sich Dein Leben seitdem verändert?
Mein Leben hat sich insofern verändert, dass ich nun einen Job machen darf, der sich in erster Linie nicht wie Arbeit anfühlt. Ich bin unheimlich dankbar, dass ich das behaupten kann. Mein Job ist kein 9-5 Job mehr und ich erlebe immer wieder Neues. Ich liebe es, wie abwechslungsreich mein Tag geworden ist. Mal Interviews, mal Shootings, mal Events. Eine wesentliche Veränderung ist auch diese, dass ich eine „Stimme“ in den Sozialen Medien bekommen habe, und täglich Nachrichten von hauptsächlich jungen Mädels erhalte, welche sich für meine Arbeit bedanken, oder um Hilfe bitten. Das macht meinen neuen Job sehr inhaltsvoll für mich.

Du arbeitest hauptberuflich als Model. Was hast Du bisher erlebt?
Sehr spannend war ein Job, für den ich nach Kapstadt reisen durfte. Ich war vorher noch nie in Südafrika und war sehr aufgeregt diese Reise alleine anzutreten und dort arbeiten zu dürfen. Und der prägendste und zeitgleich aufregendste Job war die Fotostrecke für das TUSH Magazin. Ich wusste von vornherein, dass es ein Aktshooting wird, was mich Überwindung gekostet hat, aber im Endeffekt eine meiner besten Erfahrungen bisher ist.

Kürzlich warst Du mit einem sehr mutigen Foto auf dem Cover des Hochglanzmagazins „Tush“. Hättest Du Dich das vor „Curvy Supermodel“ auch getraut?
Ich glaube nicht. Ich kann es nicht 100 Prozent verneinen. Ich kann aber ganz klar sagen, dass ich durch „Curvy Supermodel“ natürlich viel für Shootings gelernt habe und auch super viel Selbstvertrauen dazu gewonnen habe. Auch die gesamte Situation am Set wird einem in der Show nähergebracht. Es ist nun mal die Regel, dass man als Model bei einem Shooting nie alleine mit dem Fotografen am Set ist, sondern dass immer viele Menschen drum dabei sind. Das muss man ausblenden können.

Wie fühlt es sich an, sich selbst auf einem Magazin am Kiosk zu entdecken?
„Es ist ein sehr unreales Gefühl für mich. Im ersten Moment sehe ich das Cover und sehe gar nicht mich als Person. Ich kann gar nicht so schnell begreifen, dass ich die Person auf dem Cover bin, wie mein Auge es erfasst. Aber wenn man dann merkt, dass man selbst diese Person ist, ist es für mich ein Gemisch aus Freude, Stolz, Dankbarkeit und Erfüllung.“

Du hast für das Foto sehr viel Zuspruch auf Instagram bekommen. Was ist Deine Botschaft an alle Mädchen?
Mutig zu sein bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es trotzdem zu tun. Auch ich habe vor neuen Situationen oder vor Veröffentlichungen Angst, aber wichtig ist, dass die Angst einen nicht an Entscheidungen hindert. Man MUSS an sich selbst glauben und darf sich nicht unterkriegen lassen, nur weil man nicht jedem gefällt. Wer jedem gefällt, hat keine Einzigartigkeiten und auf diese sollten wir stolz sein. Ich kann jeder Frau, jedem Mädchen ans Herz legen, sich nicht über ihre Keidergröße zu definieren.

Übrigens: Die Dritte Staffel von „Curvy Supermodel“ läuft im Sommer 2018 bei RTL II.