Montag, 23. April 2018, 15:39 Uhr

"Avatar": Darum werden die Fortsetzungen anders

James Cameron vergleicht die ‘Avatar‘-Sequels mit einer Familien-Saga. Der Filmemacher arbeitet momentan fleißig an den Fortsetzungen von ‘Avatar‘. Seit dem Kinostart des Blockbusters sind inzwischen fast neun Jahre vergangen.

"Avatar": Darum werden die Fortsetzungen anders
Foto: Joseph Marzullo/WENN.com

Die lange Pause zwischen den Teilen ist unter anderem dem Grund geschuldet, dass Cameron alle Filme zur gleichen Zeit produzieren möchte. In der sechsteiligen Doku-Reihe ‘James Cameron’s Story of Science Fiction‘ spricht der Regisseur über seine Arbeit an den ‘Avatar‘-Filmen. „Ich sehe mich selbst als fünffachen Vater und beginne mich zu fragen, wie die Geschichte von ‘Avatar‘ sein würde, wenn es ein Familiendrama wäre. Was, wenn es ‘Der Pate‘ wäre? Das ist es also, [was die ‘Avatar‘-Fortsetzungen sind] – es ist eine generationsübergreifende Familien-Saga. Es wird ganz anders als im ersten Film. Wir möchten euch immer noch Dinge zeigen, die ihr noch nie gesehen oder euch vorgestellt habt. Aber die Handlung ist anders. Es handelt von den gleichen Charakteren… aber was passiert, wenn Krieger […] erwachsen werden und eigene Kinder haben? Es wird eine komplett andere Geschichte. Jetzt sind es die Kinder, die die Risiken eingehen und Veränderungen herbeiführen…“.

Geschichte über fünf Teile gezogen

Der Oscar-Preisträger bestätigt außerdem, dass die Produktion von ‘Avatar 4‘ und ‘Avatar 5‘ noch nicht begonnen hat. Dennoch ist er sich bewusst, dass sich „die Geschichte durch die fünf [Filme] zieht. Wir haben die meiste Design-Arbeit erledigt – daher wissen wir, wie die Charaktere und Kreaturen sowie die Location aussehen müssen…“.