Sonntag, 06. Mai 2018, 20:09 Uhr

Rita Ora: "Ich wurde diskriminiert, weil ich eine Frau bin"

Rita Ora offenbarte jetzt, dass ihr ehemaliges Plattenlabel sie angeblich diskriminiert habe – und zwar weil sie eine Frau sei. 2016 verklagte die Sängerin Jay-Zs Label „Roc Nation“. Sie beschuldigte sie der Vernachlässigung zugunsten anderer Künstler.

Rita Ora: "Ich wurde diskriminiert, weil ich eine Frau bin"
Foto: Dutch Press Photo/WENN.com

Die britische Sängerin hätte damals bereits Musik für ihr zweites Album fertiggestellt, doch „Roc Nation“ veröffentlichte es nicht, sondern konzentrierte sich stattdessen angeblich auf andere Acts ihrer Liste. Die Klage wurde abgewiesen, denn Jay-Z hätte sie angeblich bereits schon vorher aus Label entlassen. Daraufhin verklagte „Roc Nation“ die Sängerin auf 2,3 Millionen Dollar wegen Verstoßes gegen die Vertragsbedingungen. Sie hätte nicht die erforderliche Anzahl an Alben herausgebracht, während der Zeit, in der sie beim Label unter Vertrag stand.

Harmonisch und freundschaftlich

Ora erklärte zwar immer wieder, dass die Zusammenarbeit harmonisch und freundschaftlich abgelaufen sei – wäre sie allerdings ein Mann gewesen, hätte sie bessere Chancen gehabt. Allerdings startete die Musikerin ihre Karriere nur aufgrund von Jay-Z, der ihr Talent erkannte und Millionen in sie investierte. Im Gegenzug dazu hätte sie offenbar fünf Alben liefern müssen. Angeblich habe das Label nur eines bekommen – ihr Debütalbum aus dem Jahr 2012.

Sie erzählte der „Sunday Times:“ Velleicht ist das nur meine Interpretation und ich möchte irgendwie das richtige Wort dafür finden, aber ich glaube es wäre alles besser gelaufen, wenn ich männlich gewesen wäre. Ich fühlte mich diskriminiert, weil ich eine Frau bin.“

Ritas ältere Schwester Elena ist heute ihre Managerin und obwohl sie hin und wieder Meinungsverschiedenheiten haben, sei sie sehr stolz auf die Leistung ihrer Sis.

Hatte sie was mit Jay-Z?

Noch immer hält sich eisern das Gerücht, dass Ora eine Affäre mit Beyonces Ehemann Jay-Z hatte. Angeblich soll darauf eine Zeile im Song des Rappers hinweisen. Darin singt er etwas von „Becky, mit den schönen Haaren“. Die 27-Jährige streitet das aber weiterhin ab und macht sogar Witze darüber. „Hey, was soll ich dazu sagen. Wenn ich das wäre, müsste ich dann nicht wirklich schöne Haare haben? Das sind alles Extensions.“ Außerdem sei sie Beyonces „Fan Nummer 1“ und würde „für sie sterben“. (SV)