Dienstag, 08. Mai 2018, 8:39 Uhr

Paris Hilton: Emotionaler Auftritt vor Gericht

Paris Hilton fühlte sich „aufgebracht, verletzt und missbraucht“, nachdem eine Hackerin ihre persönlichen Daten geknackt und für eigene Zwecke missbraucht hatte.

Paris Hilton: Emotionaler Auftritt vor Gericht
Foto: Ivan Nikolov/WENN.com

Die Hotelerbin erschien am Montag (7. Mai) im Gericht von Los Angeles, um gegen Paystar Bkhchadzhyan auszusagen, die ihre iCloud gehackt hatte und viele private Fotos gestohlen hatte, darunter auch Aufnahmen, die die Blondine nackt zeigten. Außerdem stahl sie umgerechnet 109.000 Euro von der 37-Jährigen, da sie sich Zugang zu ihren Bankdaten und Kreditkarten verschaffte. Als Folge wurde die Angeklagte nun zu 57 Monaten Haftstrafe verurteilt.

Paris, die nicht damit geizt, ihren Reichtum zu präsentieren, zeigte sich erfreut über das Urteil des Gerichts. „Sie hat bekommen, was sie verdient hat“, sagte sie nach dem Prozess gegenüber ‚TMZ‘.

Traumatisierend und angsterregend“

Es sei „traumatisierend und angsterregend“ gewesen, im selben Raum wie Bkhchadzhyan zu sein und sie anblicken zu müssen. „Aber ich war auch glücklich, dass ich sie sehen konnte und sie wissen lassen konnte, was sie getan hat und was das mit mir gemacht hat. Ich glaube, dass sie es jetzt wirklich verstanden hat“, so das It-Girl. Vor Gericht verlas Paris ein langes Statement, in dem sie die Ängste beschrieb, die sie aufgrund des Hackerangriffs durchleben musste. „Als ich erstmals herausgefunden habe, dass meine persönlichen Emails, meine iCloud, meine Kreditkarten und meine Identität gestohlen wurden und von einer fremden Person übernommen wurden, fühlte ich mich aufgebracht, verletzt und missbraucht.

Die Angeklagte hat sich nicht nur in meine Konten gehackt und Kreditkarten mit meinem Namen darauf erstellt, sondern hat auch einen Weg gefunden, sich in die Email-Accounts meiner Angestellten, Freunde und Familienmitglieder zu hacken“, berichtete die Amerikanerin und konnte dabei laut ‚The Blast‘ ihre Tränen nicht zurückhalten. Der Vorfall habe sie „verängstigt, entsetzt und traumatisiert“ zurückgelassen: „Diese Frau hat mich auf eine Weise angegriffen, die ich nie vergessen werde und über die ich nie hinwegkommen werde.“ (Bang)