Samstag, 12. Mai 2018, 9:10 Uhr

ESC-Party heute Abend: Zwölf Punkte von der Reeperbahn

Vor und nach dem großen ESC-Finale spielt die Musik in Hamburg, wenn das Erste live aus St. Pauli überträgt. Für die Moderatorin Barbara Schöneberger heißt es dann wie bei ihrem aktuellen Albumtitel: „Eine Frau gibt Auskunft“.

ESC-Party in Hamburg: Zwölf Punkte von der Reeperbahn
Schöneberger 2017 bei der ESC Party auf dem Spielbudenplatz in Hamburg. Foto: Starpress/WENN.com

Deutschlands große ESC-Party steigt auf dem Hamburger Kiez. Vor und nach dem großen Finale beim Eurovision Song Contest (ESC) in Lissabon überträgt das Erste am Samstag (12. Mai) wieder live von der Reeperbahn. Angekündigt haben sich Bands wie die 80er-Jahre-Band Simple Minds und Revolverheld sowie die Musiker Sasha und Namika, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) mitteilte.

Auch musikalische Auftritte der ESC-Juroren Max Giesinger, Mike Singer, Lotte und Mary Roos stehen auf dem Programm. Ebenfalls Mitglied der deutschen Jury ist der Revolverheld-Manager Sascha Stadler. Im Finale geht Michael Schulte mit „You Let Me Walk Alone“ für Deutschland an den Start.

ESC-Party in Hamburg: Zwölf Punkte von der Reeperbahn
Michael Schulte bei der Gebneralprobe. Foto. Thomss Hanses.

Live-Schalte nach Portugal

Moderatorin in Hamburg ist erneut Barbara Schöneberger, die sowohl den „Countdown für Lissabon“ (20.15 Uhr) als auch die „Grand Prix Party“ (0.30 Uhr) präsentieren wird. In Live-Schalten in die portugiesische Hauptstadt wird Schulte dem NDR zufolge in beiden Sendungen mit ihr darüber sprechen, wie er den Contest erlebt.

Für Schöneberger heißt es dann später wie bei ihrem aktuellen Albumtitel „Eine Frau gibt Auskunft“: Zum vierten Mal übernimmt die 44-Jährige auch den Job als „Spokesperson“ und wird im Finale verkünden, an wen die deutsche Jury zwölf Punkte vergeben hat.

Wen die Juroren mit zehn, acht und einem bis sieben Punkten bedacht haben, zeigt eine Tafel an. Die Jury-Wertungen haben das gleiche Gewicht wie die Publikums-Votings. Letztere werden am Ende für alle Länder zusammen ausgewertet und nach der Bekanntgabe der Juryergebnisse genannt.

So performen die Finalisten in Social Media

Drei Finalisten des ESC sind in den sozialen Medien besonders beliebt: Eleni Foureira (Zypern, Video oben) auf Instagram, Alexander Rybak (Norwegen) auf Facebook und Jessica Mauboy (Australien) auf Twitter. Der deutsche Vertreter, Michael Schulte, liegt abgeschlagen zurück. Das belegt eine aktuelle Untersuchung von VICO Research & Consulting.

ESC-Party in Hamburg: Zwölf Punkte von der Reeperbahn
Alexander Rybak. Foto: Thomas Hanses.

Ermal Meta und Fabrizio Moro (Italien) und Eleni Foureira (Zypern) entscheiden den Kampf um die meisten Fans auf Instagram unter sich. Mit 500.000 Followern sichert sich Eleni Foureira den ersten Platz. Mit rund 60.000 Abonnenten weniger landet Ermal Metalauf Platz zwei, gefolgt von Fabrizio Mauro mit 400.000 Followern.

Auf Facebook zeichnet sich allerdings ein anderes Bild ab: Mit rund 841.000 Fans hat der Norweger Alexander Rybak mit Abstand die größte Anhängerschaft. Jessica Mauboy (Australien) erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit mit über 601.000 Facebook-Fans. Ermal Meta ist mit knapp 309.000 Fans immerhin unter den Top 3.

Auch auf Twitter schafft es der Italiener nur auf Rang drei: Jessica Mauboy aus Australien hat mit 324.000 Followern die meisten Abonnenten auf Twitter, gefolgt von Amaia Romeo mit 220.000 Anhängern. Ihr Duett-Partner Alfred Garcia (Spanien) landet in diesem Ranking mit 155.000 Followern knapp auf dem vierten Platz.

Die Social Media-Kanäle des deutschen Michael Schulte können da in puncto Follower-Zahlen nicht mithalten. Die meisten Anhänger hat der Sänger auf Facebook mit 79.376 Fans. Bei Instagram folgen ihm 28.500 Abonnenten und auf Twitter sind es 12.200 Follower.