Mittwoch, 11. Oktober 2017 13:33 Uhr

Stefan Bockelmann und der Kunstkniff

Stefan Bockelmann offenbart witzige Situationen vom ‚Unter Uns‘-Set und wie ein Kunstgriff zur Lösung eines Probnlems wurde. Nach 16 Jahren beim RTL-Format ‚Unter Uns‘ streicht Stefan Bockelmann die Segel und kehrt seiner Rolle des Malte Winter den Rücken.

Stefan Bockelmann mit Dildo in der Hose

Stefan Bockelmann mit Ehefrau Tina. Foto: Starpress/WENN.com

Zum Abschied gewährt der Schauspieler den Fans mit seinem Buch ‚Alles bleibt unter uns – mein Leben mit der Daily Soap‘ noch einmal intime Einblicke in den Alltag der Serie. Darin erzählt der TV-Star laut ‚inTouch‘ von einem künstlichen Nebendarsteller. In einer Szene bekam seine Figur Malte ein Glas Wein über die Hose geschüttet und sollte daraufhin eine E*** bekommen. Das war jedoch leichter gesagt als getan.

Attrappe war zu groß

„Erektionen auf Kommando gehören zum Glück nicht zu meinem Standard-Repertoire als Darsteller, und ich bin (ebenfalls zum Glück) auch nicht in der Branche, in der so etwas verlangt wird. Also brauchte die Produktion eine Art Stunt Double für meinen Penis – einen Dummy-D***“, schreibt Bockelmann in seinem Buch.

Stefan Bockelmann mit Dildo in der Hose

Foto: Schwarzkopf & Schwarzkopf

Das Problem war dadurch jedoch noch nicht gelöst. Die Plastikattrappe stand zu weit ab und musste am Ende sogar abgeschnitten werden. Ob er sich seine Soap-Karriere so vorgestellt hat? „Das war schon einer der Momente, in denen ich mich fragte, ob ich wirklich für so etwas zur Schauspielschule gegangen bin…“, gibt der Soap-Darsteller zu.

Kollegen voller Mitleid

In einer Mitteilung des Verlages sagte Bockelmann über sein erstes Buch: „Der Job als Soap-Darsteller ist oft genug total absurd: Unmögliche Arbeitszeiten, null Arbeitsplatzsicherheit, noch weniger Freizeit, Kollegen, die einen mitleidig anschauen, weil man ja ›nur‹ Soap macht, Leute, die einen auf der Straße dumm anmachen, weil sie gestern im Fernsehen gesehen haben, wie man fremdgegangen ist, und, und, und … Aber ganz egal, wie oft unser Genre belächelt wird, und ganz egal, ob man es nun ›Soap‹, ›tägliche Serie‹ oder ›Daily Drama‹ nennt: Wir berühren Menschen – manchmal mehr, als wir uns dessen bewusst sind. Das war der Grund, aus dem ich Schauspieler wurde!“

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