Ryan Reynolds: Töchter inspirierten ihn, offen darüber zu sprechen

Ryan Reynolds: Töchter inspirierten ihn, offen darüber zu sprechen ...
Ryan Reynolds: Töchter inspirierten ihn, offen darüber zu sprechen ...

IMAGO / Runway Manhattan

06.06.2021 13:45 Uhr

Ryan Reynolds kleine Töchter helfen ihm privat und in der Öffentlichkeit Stellung zu einem sehr wichtigen Thema zu nehmen.

Kinder zu haben, inspiriert viele Menschen dazu, ein besserer Mensch zu werden. Das trifft auch auf Ryan Reynolds (44) zu. Der Schauspieler erklärte im Interview mit „Entertainment Tonight“, warum seine Töchter in darin bestärkten offen und ehrlich mit seiner psychischen Gesundheit umzugehen.

Der Hollywood-Star hat mit Ehefrau Blake Lively (33) drei gemeinsame Kinder –  James (6), Inez (4) und Betty (1).

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Gefühle lernen

In dem Interview erklärte Ryan Reynolds, inwiefern seine Kinder ihm die Möglichkeit geben, einen gesunden Umgang mit Gefühlen zu lernen. Er sagte:

„Ich habe drei Töchter zu Hause. Ein Teil meiner Aufgabe als Elternteil ist es, ein Rollenvorbild zu sein und ihnen zu zeigen, wie es ist, traurig, ängstlich oder auch wütend zu sein. Es muss Raum für alle Gefühle geben.

Er fuhr fort: „In dem Zuhause, in dem ich aufgewachsen bin, wurde mir das nicht wirklich vorgelebt. Und das soll nicht heißen, dass meine Eltern mich vernachlässigt haben, aber sie stammen aus einer anderen Generation.“

Offenheit für mehr Gesundheit

Der „Deadpool“-Star meinte weiter, dass seine drei Töchter ihn darüber hinaus dazu inspirierten, in der Öffentlichkeit über das Thema psychische Gesundheit zu sprechen. Er sagte:

„Es ist wichtig, das Thema zu entstigmatisieren und eine offene Gesprächskultur über psychische Gesundheit zu etablieren. Ich weiß, dass wenn ich mich wie am Boden gefühlt habe, lag das meistens daran, dass ich das Gefühl hatte, ganz alleine mit meinen Ängsten zu sein. Ich denke, es ist wichtig, über Gefühle reden zu können. Also spreche ich offen darüber, in der Hoffnung, dass es andere Menschen beflügeln kann, sich zu öffnen.“

Angstzustände und Panikattacken

Ryan Reynolds selbst leidet unter psychischen Problemen. Ende letzten Monats veröffentlichte der 44-jährige Schauspieler einen emotionalen Instagram-Post über seine „lebenslangen“ Kämpfe mit Angstzuständen. Darin gab er zu, oft absichtlich dermaßen viel zu arbeiten, dass er gar nicht dazu kommt, sich bewusst seinen Gefühlen zu widmen. Er schrieb:

„Ich weiß, dass ich nicht allein bin und was noch wichtiger ist, für all diejenigen wie mich, die zu viel nachdenken, zu viel arbeiten, sich zu viele Sorgen machen und zu viel von allem machen, bitte wisst, dass ihr nicht allein seid. Wir reden nicht genug über psychische Gesundheit und tun nicht genug, um das Reden darüber zu entstigmatisieren.“

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Angstzustände, ein weitverbreitetes Problem

Der Hollywood-Star hat vollkommen recht mit seiner Annahme, dass viele Menschen unter Angstzuständen leiden. Auch Kendall Jenner (25) redet inzwischen sehr offen über das Thema. In der Mini-Serie „Open Minded“ auf YouTube, die in Zusammenarbeit mit dem Mode-Magazin „Vogue“ entstand, spricht sie mit Ärzten über verschiedene Aspekte der Erkrankung.

Ebenso sehenswert sind die Doku-Reihen „The Me You Can’t See“ („Das Ich, das Du nicht siehst“) mit und von Oprah Winfrey (67) und Prinz Harry (36) als auch Demi Lovatos (28) schonungslos ehrliches Format auf YouTube „Dancing with the Devil“ .