Kelly Osbourne: Zum siebten Mal in der Entzugsklinik

Desireé OostlandDesireé Oostland | 19.10.2021, 13:00 Uhr
Kelly Osbourne muss zurück in die Entzugsklinik
Kelly Osbourne muss zurück in die Entzugsklinik

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Kelly Osbourne hat ihre vierjährige Abstinenz abgebrochen und befindet sich derzeit in einer Entzugsklinik in Texas. Ihr Ziel: Die Sucht endlich loswerden

Das wäre somit der siebte Aufenthalt für die Tochter von Ozzy Osbourne in einer Entzugsklinik. Dabei handelt es sich nicht um ihren ersten Rückfall dieser Art.

Nach vier Jahren Abstinenz: Erneuter Alkohol-Rückfall

Kelly Osbourne kämpft seit Jahrzehnten mit ihren Suchtproblemen, hat schon als 13-Jährige nach einer Mandel-Operation das Opiod Vicodin verschrieben bekommen. Sie selbst beschrieb die Einahme als: „Das war alles, was ich brauchte.“,  später wechselte sie sogar zum Heroin. Letztendlich blieb sie aber immer am Alkohol hängen.

Mittlerweile steht sie ganz offen zu ihren Suchtproblemen und hat eingesehen, dass sie diesen Teufelskreis ohne fremde Hilfe nicht beenden kann. Auch ihr Vater Ozzy Osbourne (72) ist erst seit 2006 clean, nahm zuvor alle möglichen Substanzen: von Alkohol zu verschreibungspflichtigen Medikamenten bis hin zu Kokain und Heroin.

Es schien für die Außenwelt so, als würde die Tochter des Sängers es ebenfalls schaffen, komplett clean und trocken zu bleiben. Nun folgte aber ein erneuter Rückschlag und Kelly Osbourne muss zum siebten Mal eine Entzugsklinik – einige Zeit – von innen sehen.

Kelly Osbourne muss zurück in die Entzugsklinik

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Die Gründe für ihren Rückfall

Die 36-Jährige musste in diesem Jahr einiges aushalten: Nicht nur die lähmende Parkinson Erkrankung ihres Vaters Ozzy Osbourne, sondern auch den Wirbel um ihre Mutter, die nach einem Rassismusvorwurf aus ihrer eigenen Show geworfen wurde, rissen der Sängerin den Boden unter den Füßen weg.

Sharon Osbourne (69) hatte nach Rassismusvorwürfen im Frühjahr diesen Jahres ihren Job als Moderation ihrer eignen Show verloren, wurde seither auch erheblichen Kritiken rund um ihre Person ausgesetzt. Das macht natürlich auch ihrer Tochter Kelly Osbourne zu schaffen.

Kelly Osbourne muss zurück in die Entzugsklinik

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Kelly Osbourne: Drei Flaschen Champagner und 24 Dosen Bier

Sie selbst erzählte erst im Juni in der Sendung „Red Table Talk“ von ihrem Rückfall, der kurz zuvor geschah: „Ich saß alleine am Pool und wartete auf jemandem, mit dem ich ein Meeting hatte. Und ich sah diese Frau und ihren Ehemann, die ein Glas Champagner tranken. Es sah echt schön aus und ich dachte „Das kann ich auch'“.

Daraufhin sei sie ungebremst in die nächste Sucht gefahren: „Am nächsten Tag hatte ich zwei Gläser und am Tag danach waren es Flaschen.“ Laut eigenen Angaben soll sie täglich drei Flaschen Champagner und 24 Dosen Bier getrunken haben.

Kelly Osbourne muss zurück in die Entzugsklinik

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Kelly ist dankbar für ihre Fans

Bereits vor einiger Zeit hat Kelly auch auf Instagram darüber gesprochen, wieder rückfällig geworden zu sein. Daraufhin folgte nun ihre Selbsteinweisung in die Drogenklinik. Damals schrieb sie noch hoffnungsvoll auf Instagram: „Es ist schwer für mich, darüber zu sprechen, aber ich bin rückfällig geworden. Nicht stolz darauf, aber ich bin wieder auf dem richtigen Weg.“

Als Grund für ihre Offenbarung nannte sie die Dankbarkeit und den Wunsch nach Ehrlich, den Kelly ihres Followern gegenüber verspüre: „Vielen Dank für eure Unterstützung und Liebe und ihr werdet bald von mir hören.“

Das ist nur ein weiterer Beweis, dass es auch sehr viele Schattenseiten mit sich bringt, als Kind von Prominenten, unter den Augen und Meinungen der Öffentlichkeit groß zu werden. Nach ihrer Genesung habe die Moderatorin vor, Hollywood den Rücken zu kehren.