Machine Gun Kelly: Flaschenwürfe und Buhrufe

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13.10.2021 15:39 Uhr

Machine Gun Kelly ist bei vielen Rockfans alles andere als beliebt — das musste er auf einem Festival am eigenen Leib erfahren.

Diese „Begrüßung“ hat gesessen: Am Wochenende spielte Rapper und Neo-Poppunker Machine Gun Kelly (31) ein Konzert auf dem Aftershock Festival in Sacramento im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien.

Die Begeisterung der anwesenden Rockfans hielt sich allem Anschein nach in Grenzen — denn der Musiker (der mit Megan Fox liiert ist) wurde nicht nur lauthals ausgebuht, sondern auch mit Flaschen und Zweigen beworfen.

Flaschen, Pfiffe, Mittelfinger

Wie unter anderem das Musikmagazin „Consequence of Sound“ berichtet, hatten die ersten Reihen zwar offensichtlich aus Fans des Musikers bestanden. Die hinteren Reihen aber pfiffen Colsen Baker — so heißt der Musiker mit bürgerlichem Namen — hingegen demonstrativ aus. Neben Buhrufen und Flaschen bekam der Musiker auch etliche ausgestreckte Mittelfinger zu sehen.

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Machine Gun Kelly spricht von „gemischten Meinungen“

Dass seine Show etwas kontrovers werden würde, schien Kelly (der auch mit MMA-Kämpfer Conor McGregor seine Probleme hatte) schon geahnt zu haben. „Wie zur Hölle geht’s euch, Aftershock?“, begrüßte er zu Beginn der Show das Publikum — und fuhr fort: „Gemischte Meinungen. Ich liebe euch so sehr. Heute Morgen dachte ich: ‚Steigen wir in den Flieger und fliegen hier her?‘ Ich saß da und dachte an das letzte Festival, bei dem wir auftraten und einer 10-Jährigen ihr Poster zerrissen wurde, nur weil sie mich mochte. Ich mache diese Show für sie und für alle, die gekommen sind, um uns zu sehen.“

Slipknot-Frontmann Corey Taylor legte sich vor kurzem mit Machine Gun Kelly an.

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Streit mit Kollegen

Damit spielte Machine Gun Kelly wohl auf das Louder Than Life Festival im September 2021 an. Dort wurde Kelly ebenfalls von den anwesenden Festivalgängern ausgebuht. Dass er beim Rockpublikum nicht besonders beliebt zu sein scheint, dürfte indes auch auf seinen Streit mit dem Frontmann der maskierten Metaller Slipknot, Corey Taylor (47), zurückzuführen sein.

Taylor hatte in einem Interview gegen seinen Kollegen gewettert. Kelly revanchierte sich auf einem Festival mit der Ansage: „Wollt ihr wissen, was ich froh bin, nicht tun zu müssen? Fünfzig Jahre alt zu sein und eine verdammt komische Maske auf der Bühne tragen zu müssen“. Seitdem ist zwischen den beiden ordentlich „Beef“ aufgeflammt — und die Rock- und Metalwelt scheint eindeutig auf Taylors Seite zu stehen. (KT)