Megan Fox spricht über Probleme mit ihrem eigenen Körper

IMAGO/ZUMA Press/Carlos Tischler

13.10.2021 17:31 Uhr

In einem aktuellen Interview zeigt sich Megan Fox so offen wie nie — und überrascht mit einem gleichermaßen intimen wie auch traurigen Geständnis.

Megan Fox (35) ist einer der begehrtesten Hollywoodstars — erfolgreich, nicht nur auf dem roten Teppich ein absolutes Spektakel und atemberaubend schön. Wie sehr sich aber das Bild von außen mit der eigenen Selbstwahrnehmung unterscheiden kann, erklärte die Schauspielerin vor kurzem in einem Interview mit dem britischen Magazin „GQ“, das sie gemeinsam mit ihrem Partner Machine Gun Kelly (31) gab. Darin gestand Fox, an einer gestörten Körperwahrnehmung zu leiden.

Megan Fox: „Ja, ich leide an Dysmorphophobie“

„Wir sehen vielleicht jemanden an und denken: ‚Diese Person ist so schön. Ihr Leben muss so einfach sein.‘ Wahrscheinlich sehen sie sich selbst aber nicht so“, erklärte Fox, als sie darauf angesprochen wurde, dass ihre Schönheit auf viele Männer durchaus einschüchternd wirken könnte.

Dann folgte das Geständnis: „Ja, ich leide an Dysmorphophobie [englisch: Body Dysmorphia].  Ich habe eine Menge tief sitzender Unsicherheiten“, so Fox.

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Was ist Dysmorphophobie genau?

Unter dem Begriff Dysmorphophobie versteht man eine verzerrte Körperwahrnehmung, die auf einer oftmals schweren psychischen Störung basiert. Die Betroffenen fühlen sich dabei oft hässlich oder sogar regelrecht entstellt — und das, obwohl dazu kein offensichtlicher Grund besteht. Die Wahrnehmung kann sich dabei auf einzelne Körperteile oder den gesamten Körper beziehen. Dysmorphophobie kann Zwangsgedanken zur Folge haben, oft leiden Betroffene auch an Depressionen.

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Megan Fox und Machine Gun Kelly sind seit 2020 ein Paar.

Auch Freund Machine Gun Kelly spricht über Psyche

Ähnlich offen wie Fox (die vor kurzem mit neuer Frisur überraschte) zeigte sich in dem Interview auch Machine Gun Kelly (bürgerlicher Name: Colson Baker). Dieser erklärte, an einer Posttraumatischen Belastungsstörung zu leiden. „Ich versuche im Grunde jeden Tag zu leben, ohne schnell zu sterben“, so der Musiker — der auch seine Bewunderung für Fox‘ Umgang mit ihrem Problemen erklärt: „Ich möchte so geerdet sein wie sie, aber ich bin noch nicht so weit. Ich bin offen dafür, aber ich will euch nicht vormachen, dass ich schon so weit bin.“ „Sie hat mir geholfen zu erkennen, dass man sein Trauma nicht vergraben kann“, so Kelly weiter.