Mittwoch, 21. Januar 2015 22:59 Uhr

10 Dinge, die wir über Keanu Reeves noch nicht wussten

Keanu Reeves prägte das Actionkino der 90er Jahre wie kein anderer seiner Generation. Galt immer als der Geheimnisvolle und Zurückhaltende zwischen all den schillernden Stars und Sternchen in Hollywood. Eckte an und kritisierte oftmals das Filmgeschäft. Mit ‚John Wick‘ (Kinostart: 29. Januar 2014, siehe unsere Szenenfotos) kämpft sich der Kanadier mit halsbrecherischer Action und einer packenden Rache-Story zurück auf die riesigen Kinoleinwände.

10 Dinge, die wir über Keanu Reeves noch nicht wussten

Dass sein Lebenswerk mindestens genauso packend ist, erfahrt ihr hier. Wir listen die zehn spannendsten Fakten über den beliebten Darsteller auf und beleuchten dabei vor allem die Informationen, die man vielleicht noch nicht gehört hat. In diesem Sinne: Welcome to the Matrix of Keanu Reeves!

Keanu Reeves hat …
… einen exotischen Vornamen.
K-E-A-N-U. Ein Name den man vielleicht selten hört, es sei denn man verbindet ihn mit Hollywood-Schauspieler Keanu Reeves. Aber woher kommt dieser exotische Name und was bedeutet er? Der Name ist Hawaiianisch und heißt „kühle Brise, die über dem Berg weht“, was die Ureinwohner Hawaiis mit höheren Mächten bzw. Gottheiten in Verbindung brachten. Zu Beginn seiner frühen Filmkarriere vermutete Reeves Agent, dass sein Name zu exotisch für Hollywood wäre. Deshalb fand man Keanu Reeves anfangs oft unter dem Pseudonym K.C. Reeves, Norman Kreeves or Chuck Spadina.

… auch mal klein angefangen.
Bevor es jedoch nach Hollywood ging, musste auch Keanu Reeves seine Brötchen mit einfachen Jobs verdienen. Als Jugendlicher arbeitete er zum Beispiel in einer Schlittschuhhalle, bei der er dafür zuständig war, die Kufen der Schlittschuhe zu schärfen. Ein mühseliger Job, dem er nicht lange nachging. Später war er dann Geschäftsführer eines Pasta-Imbisses in Toronto, den er ebenfalls aufgab, um sich der Schauspielkarriere zu widmen.

… schon früh die Schauspielerei entdeckt.
Von 1984 bis 1989 sah man Keanu Reeves an verschiedenen Theatern, wie das Shakespeare & Company in Lenox, Massachusetts oder Passe Muraille Theatre in Toronto. Dort spielte er vor allem in Stücken mit, für die Shakespeare berühmt wurde: „Romeo & Juliet“ oder „Hamlet“. Schauspiellegende Peter O’Toole war derjenige, der Keanus Begeisterung für’s Schauspiel am meisten beeinflusste und seine Lieblingsfilme sind Taxi Driver (1976), Apocalypse Now (1979), Uhrwerk Orange (1971) oder Stroszek (1977), weshalb er Regisseure wie Stanley Kubrick, David Lean, Frank Capra und Martin Scorsese besonders schätzt.

… viel durchgemacht.
Im November 1999 erlitt seine Freundin Jennifer Syme mit der gemeinsamen Tochter eine Fehlgeburt, was Keanu und Familie mächtig zusetzte. Das Mädchen hätte Ava Archer Syme-Reeves gehießen. Jennifer kam zwei Jahre später bei einem Autounfall ums Leben. Bereits 1993 starb sein bester Freund und Schauspielkollege River Phoenix vor dem Hollywood-Szenenachtclub „The Viper Room“ an einer durch Drogen ausgelösten Herzinsuffizienz – er war gerade einmal 23 Jahre alt.

10 Dinge, die wir über Keanu Reeves noch nicht wussten

… viele Hobbies.
Wer hätte gedacht, dass Keanu Reeves Standardtänze liebt und ein Fan von Formel1-Rennen ist?
Außerdem besitzt er mindestens zwei Norton Commando Motorräder, mit denen er vor allem im Randgebiet von New York seine Runden zieht. Seine Narbe am Bauch ist einem Motorradunfall zuzuschreiben, was ihn dennoch nicht davon abhielt, weiterhin Motorrad zu fahren. Außerdem entdeckte er durch die Vorbereitung auf verschiedene Filmrollen seine Leidenschaft fürs Reiten und Surfen.

… sogar Dreck am Stecken.
Auch ein Hollywood-Star vergisst ab und zu seine Manieren. So wurde die MATRIX-Ikone 1993 wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet und kam in Untersuchungshaft. Shit happens!

… in einem Musikvideo mitgewirkt.
Lange vor SPEED und MATRIX sah man Keanu Reeves bereits in einem Musikvideo. Nämlich „Rush Rush“ (Video unten ) von Sängerin Paula Abdul, in dem Keanu Reeves noch mit langen Haaren zu sehen ist und eine Hommage an Kultfigur James Dean darstellen sollte. Das Video entstand 1991 und läutete langsam den Untergang Paula Abduls Karriere ein. Nach „Rush Rush“ landete sie keinen Hit mehr.

… Werbung gemacht.
Im zarten Alter von 19 Jahren haben Millionen Amerikaner Keanu Reeves täglich im Fernseh-Werbespot „First Race“ von Coca Cola sehen können und vier Jahre später dann in einer Werbung von Kellogg’s Corn Flakes. Sogar für japanische Werbespots (hier für einen Whiskey) war sich Keanu nie zu schade.

… Bass gespielt.
Erst mit 23 Jahren erlernte der 1964 geborene Libanese die Bassgitarre und wurde 1991 Mitglied der Grunge-Band „Dogstar“. Mit der Band nahm er zwei Alben auf, spielte als Vorband bei Bon Jovi (Video hier!) und war in zwei Filmen zu sehen. Streckenweise tourte die Band sogar durch Japan, Thailand und Großbritannien. Später trat er gemeinsam mit Dogstar-Drummer Robert Mailhouse dem Bandprojekt „Becky“ bei.

10 Dinge, die wir über Keanu Reeves noch nicht wussten

… sportliches Talent.
In der Highschool nannten Keanu seine Mitschüler nur „The Wall“, weil er als Torwart in einer Eishockey-Mannschaft spielte und als unschlagbar galt. Er bekam oft Angebote, um professionell Eishockey zu spielen, lehnte diese aber ab, weil sein Herz für die Schauspielerei schlug. 2011 spielte er sogar Baseball im Dodgers Stadium für die 43. Hollywood Stars Celebrity Baseball Games. Sein Team gewann 5:4 und das, obwohl Keanu das erste Mal in seinem Leben Baseball spielte. Und für den Film MATRIX RELOADED erlernte Keanu über 200 Martial Arts Moves. Hut ab, Mr. Reeves!

Mit JOHN WICK startet am 29. Januar 2015 der neue Film mit Keanu Reeves in der Hauptrolle. Und mit all dem Wissen über seine Person, sieht man den gebürtigen Libanesen sicherlich mit ganz anderen Augen. Als Actionfigur mit Ecken und Kanten funktioniert er trotzdem oder gerade deshalb total gut!

10 Dinge, die wir über Keanu Reeves noch nicht wussten

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