14 weitere Leichen nach Hauseinsturz in Florida geborgen

Die Gedenkwand für die Opfer des Hauseinsturzes in Florida.
Die Gedenkwand für die Opfer des Hauseinsturzes in Florida.

Pedro Portal/Miami Herald via AP/dpa

09.07.2021 20:50 Uhr

Auch rund zwei Wochen nach dem Einsturz eines Wohnhauses in Florida werden noch weitere Tote geborgen. Darunter sind auch Verwandte des Präsidenten Paraguays.

Einsatzkräfte haben in den Trümmern des im US-Bundesstaat Florida eingestürzten Wohnhauses 14 weitere Leichen entdeckt. Damit steige die offizielle Zahl der Toten auf 78, sagte die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava.

„Das ist eine erschütternde und herzzerreißende Zahl, die uns alle sehr, sehr tief trifft.“ Es werden immer noch Dutzende Menschen vermisst. Der Wohnkomplex mit rund 130 Einheiten war am 24. Juni in Surfside bei Miami aus noch ungeklärten Gründen teilweise eingestürzt. Die Behörden gehen davon aus, in der Ruine keine Überlebenden mehr zu finden. Mittlerweile wurde die Rettungs- in eine Bergungsaktion umgewandelt.

Auch drei Verwandte des Präsidenten von Paraguay, Mario Abdo Benítez, wurden tot aus den Trümmern geborgen. Es handele sich um seine Schwägerin, Sophia López Moreira, ihren Ehemann und eines ihrer gemeinsamen Kinder, meldete der paraguayische Sender Radio Ñandutí auf Twitter. Sophia López Moreira ist die Schwester der First Lady von Paraguay, Silvana López Moreira.