Samstag, 22. Juni 2013 10:40 Uhr

60 Tage ohne Schlaf: Starb Michael Jackson an totaler Erschöpfung?

Michael Jackson soll angeblichen 60 Tage ohne richtigen Schlaf verbracht haben.

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Der 2009 verstorbene Sänger habe unter schwersten Schlafstörungen gelitten, enthüllte gestern ein Mediziner beim Prozess gegen den Veranstalter AEG.

Experte Dr. Charles Czeisler erklärte dem Gericht laut ‚CNN‘, dass Jackson an totaler Erschöpfung gestorben sei. Das Narkosemittel Propofol sei ihm nur verabreicht worden, damit er endlich zur Ruhe komme, sonst sei er schon vorher wegen des akuten Schlafmangels verstorben.

Der Mediziner erklärte, die Symptome seien „im Einklang mit jemanden, der an totalem dauerhaftem Schlafentzug“ leide.

Propofol störe den normalen Schlaf-Zyklus und verhindere den sogenannten REM-Schlaf, aber es hinterlasse einen Patienten so erfrischt als ob er echten Schlaf hinter sich habe, so Creizler.

Labor-Ratten seien nach fünf Wochen ohne REM-Schlaf gestorben, fügte er hinzu. Es habe noch keine Versuche am Menschen gegeben, bis Jacksons Leibarzt Dr. Conrad Murray Jackson zwei Monate lang die nächtlichen Propofol-Infusionen verabreicht hatte.

Murray habe am 22. Juni 2009 mit der Entwöhnung der täglichen Dosis Propofol begonnen, am 23. Juni habe er ihm nichts verabreicht. Jackson starb am 25. Juni.

Vor seinem Tod konnte sich der Sänger dem Bericht zufolge nicht einfache Tanzbewegungen, geschweige denn an einzelne Textteile seiner Songs erinnern, sei paranoid und immer dünner geworden. (KT)

In dem Zivil-Prozess soll geklärt werden, welche Anteil der Tourveranstalter am Tod des „King Of Pop“ habe.

Foto: SonyMusic

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