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Samstag, 20. Juli 2019 20:52 Uhr

A$AP Rocky sitzt immer noch ein: Jada Pinkett Smith erhebt Vorwürfe

Rapper A$AP Rocky attends the photocall for Dior Pre-Fall 2019 Men s Collection in Tokyo, Japan on November 30, 2018. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY TKP2018113028 KEIZOxMORI

Die Kontroverse um den inhaftierten Rapper A$AP Rocky (30) zieht immer größere Kreise. Jada Pinkett Smith (47) warf der schwedischen Justiz jetzt Rassismus vor.

A$AP Rocky sitzt immer noch ein: Jada Pinkett Smith erhebt Vorwürfe

Foto: imago images / UPI Photo

Hat Jada Pinkett Smith damit einen Stein ins Rollen gebracht? Wir erinnern uns daran, dass es auch ihre Rassismus-Vorwürfe gegen die Academy waren, die 2016 die OscarSoWhite-Debatte auslösten. Jetzt mischte sich die Schauspielerin offiziell in den Fall A$AP Rocky ein.

Wie bereits berichtet, sitzt der Rapper seit über zwei Wochen in Stockholm in Untersuchungshaft, weil ein Video ihn dabei zeigt, wie er angeblich auf einen Mann in der schwedischen Hauptstadt eingeprügelt. Der Star plädiert auf Notwehr, die Staatsanwaltschaft prüft aktuell noch, ob sie Anklage erheben wollen.

Quelle: instagram.com

Andere Regeln für G-Eazy

Was die Ehefrau von Will Smith (50) an der Sache stört ist, wie lange der Musiker ohne Anklage in U-Haft sitzen muss. Ganz im Gegensatz zu seinem weißen Rapper-Kollgen G-Eazy (30). Dieser war im Mai 2018 in Stockholm festgenommen worden, nachdem er in einem Klub einen der Mitarbeiter angriffen hatte und zudem mit 1,5 Gramm Kokain erwischt wurde.

Der weiße Musiker musste allerdings nicht für Wochen hinter Gittern sitzen, sondern war nach nur 36 Stunden wieder auf freiem Fuß. Für die Schauspielerin liefert diese unterschiedliche Behandlung, den augenscheinlichen Beweis für Rassismus im schwedischen Justizsystem.

Trump für A$AP Rocky

Dank der direkten Bitte von Kim Kardashian (38) und Kanye West (40) an das US-Staatsoberhaupt, machte jetzt sogar Donald Trump (63) den Fall A$AP offenbar zur Chefsache. Via Twitter schrieb er: „Habe gerade mit @KanyeWest über die Inhaftierung seines Freundes A$AP Rocky gesprochen. Ich werde den sehr talentierten Premierminister von Schweden anrufen, um zu sehen, was wir tun können, um A$AP Rocky zu helfen. So viele Leute würden gerne sehen, dass dieser Fall schnell gelöst wird!“

Für den medienerfahrenen Polit-Scharlatan bietet dieser Fall selbstverständlich eine perfekte Chance, sich bei den jungen Wählern und bei der schwarzen Bevölkerung anzubiedern. Aber eine gute Tat mindert nicht die vielen anderen schrecklichen. Das findet auch Justin Bieber (25), der sich in politischen Aussagen sonst eher bedeckt halt. Er tweete zurück:

„Ich will, dass mein Freund frei kommt… Ich schätze es, dass du versuchst, ihm zu helfen. Aber wenn du schon dabei bist, kannst du auch diese Kinder aus den Käfigen lassen?“

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