Freitag, 12. Februar 2010 12:23 Uhr

Alexander McQueen: Mutter sollte diese Woche beerdigt werden

Die Modewelt trauert um Alexander McQueen, den großen Designer-Provokateur. Das Enfant Terrible von Großbritanniens Modeszene, der „Hooligan der britischen Mode“  hatte sich am Mittwoch im Alter von 39 Jahren das Leben genommen.Am Donnerstag gegen 10 Uhr war der Leichnam entdeckt worden. In dem Haus in London Mayfair, dass er gerade aufwändig hatte renovieren lassen.
Erst letzte Woche starb seine Mutter Joyce, die diese Woche beerdigt werden sollte. Auf seiner Twitter-Seite postete er zuletzt, dass er eine „verdammt schreckliche“ Woche hinter sich gehabt habe. „Aber das Leben muss weitergehen.“

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Unklar ist, ob ihn der Tod seiner Mutter so zugesetzt hat, dass McQueen keinen Ausweg mehr fand. Seit dem 2. Februar habe er sich nur noch zu Hause verkrochen, berichtet der ‚Telegraph‘. Womöglich sei der homosexuelle auch am Ende einer Beziehung zerbrochen, mutmaßte die ‚Times‘. McQueen hatte im Jahr 2000 geheiratet, sich spöter aber getrennt. Im letzten Jahr starb seine Tante Dolly – eine feste Größe auf allen seinen Shows. Seine beste und langjährige Freundin Isabella Blow hatte sich 2007 umgebracht.

Supermodel Kate Moss sagte sofort einen Auftritt im Kaufhaus Selfridges ab. Victoria Beckham beschrieb ihn als „Meister der Mode, kreatives Genie und eine Inspiration“. Sarah Jessica Parker, die oft die Kreationen von McQueen trug, zeigte sich entsetzt: „Ich war geschockt und von Trauer überwältigt, als ich vom viel zu frühen Tod des genialen Alexander McQueen gehört habe“.

Alexander McQueen wäre am 17. März 40 Jahre alt geworden.

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Fotos: wenn.com

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