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Sonntag, 28. Oktober 2018 17:55 Uhr

Alles über Nicole Kidman im neuen Thriller „Destroyer“

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Mit dem Drama „Destroyer“ könnte Hauptdarstellerin Nicole Kidman wieder auf Oscar-Kurs sein. Hier sind alle Fakten zum Film.

Alles über Nicole Kidman im neuen Thriller "Destroyer"

Foto: Joe Alvarez

Mit „Destroyer“ hat Regisseurin Karyn Kusama einen Film Noir der neuen Generation gedreht, ein Cop-Drama in der Tradition von Klassikern wie „Sieben“ und „Heat“, aber mit modernem Anstrich. Im Fokus steht Kidman in der Rolle der Erin Bell, verhärmt und um Jahre gealtert. Brancheninsider mutmaßen laut „DigitalSpy“, dass die Darstellerin mit dieser Leistung wieder ins Rennen um einen Oscar gehen könnte…

Darum geht’s

Ein Mordfall wie jeder andere – so scheint es. Erin Bell (Nicole Kidman), Polizistin in Los Angeles wird schnell eines Besseren belehrt: Indizien am Tatort deuten darauf hin, dass eine verschollen geglaubte Person aus ihrer Vergangenheit wieder zurück ist. Silas ist der Grund, warum Erin heute ein Schatten ihrer selbst ist, eine gebrochene, innerlich wie äußerlich zerstörte Frau, die durch ihr Leben stolpert wie eine Untote.

17 Jahre sind vergangen, seit Erin als verdeckt arbeitende FBI-Agentin Silas zum ersten Mal auf der Spur war. Damals endete die Ermittlung in einer Katastrophe. Jetzt sieht Erin die Gelegenheit gekommen, ihre Sünden von einst wieder gut zu machen und Silas zur Strecke zu bringen. Koste es, was es wolle…

Hintergrund

„Destroyer“ wurde komplett an Originaldrehorten in Los Angeles und den umliegenden Gemeinden gedreht, mit einem sportlichen Drehplan, der selbst den durchtrainiertesten Filmemacher gefordert hätte. Karyn Kusama kam nicht einmal ins Schwitzen, wie Produzent Fred Berger weiß: „Karyn ist eine der am besten vorbereiteten und professionellsten Filmemacherinnen, die ich jemals gesehen habe. Sie kennt jeden Aspekt des Filmemachens aus dem Effeff, von der Vorbereitung über den Dreh, bis hin zur Postproduktion.“ Und Matt Manfredi fügt hinzu: „An Karyn ist einfach wundervoll, wie gründlich und fokussiert sie ist. Sie setzt auf Zusammenarbeit, aber gleichzeitig weiß sie immer genau, was sie will und wie sie das erzielt.“

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Drastische Transformation

In einem Film voller starker Bilder ist der eindringlichste und schockierendste Anblick der erste Auftritt von Erin Bell. Man kann Kidman zwar wiedererkennen, aber sie sieht doch wie ausgetauscht aus. Aus ihrem Gesicht und ihrem Körper sprechen Jahre der Vernachlässigung und des Kummers. Ihre Augen sind gehetzt. Ihr Äußeres sei wie eine Landkarte ihres inneren Befindens, sagt Nicole Kidman. Dem außergewöhnlichen Können des Oscar-prämierten Bill Corso war es zu verdanken, dass Kidman den Schlüssel zu ihrer Figur finden konnte. In der Vergangenheit hatte Corso seinen Makeup-Zauber bei Filmen wie „Foxcatcher“ (2014) und „Deadpool“ (2016) unter Beweis gestellt.

„Als Bill damit begann, den Look von Erin Bell zusammenzustellen und damit das Leben meiner Figur in ihrem Gesicht und mit ihrem Körper darzustellen, wurde mir erst so richtig bewusst, wie zerbrochen sie ist, wie groß ihr Kummer ist. Ich musste sie äußerlich und innerlich so authentisch wie möglich darstellen“, merkt Nicole Kidman an. „Nicht nur auf meiner Haut, ich musste tiefer gehen, einen Ausdruck finden auch in der Art, wie meine Körperform wirkt, wie ich mich bewege. Das war beängstigend, aber auch sehr befreiend.“

Ein Starttermin für das Drama steht noch nicht fest… (CI)

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