Freitag, 12. Juli 2019 22:50 Uhr

Amanda Seyfried pöbelt gegen Influencerin

Foto: Lia Toby/WENN.com

Amanda Seyfried (33) legte sich jetzt in Namen aller Mütter mit der Influencerin Arielle Charnas an. Dünn, reich und wunderschön – so präsentiert sich der Großteil der Influencer in den sozialen Netzwerken.

Amanda Seyfried pöbelt gegen Influencerin

Foto: Lia Toby/WENN.com

Schauspielerin Amanda Seyfried platzte jetzt endgültig der Kragen bei einem Post, der sogar jungen Müttern suggeriert, möglichst schnell wieder wie Models aussehen zu müssen. Im Detail ging es um ein Bikini-Bild von Fashion-Influencerin und Mode-Designerin Arielle Charnas, die zu ihrer Top-Figur schrieb: „Stolz auf meinen Körper nach zwei Kindern.“

Der Mamma Mia!-Star kritisierte Arielle daraufhin scharf. Aber weswegen eigentlich?

Quelle: instagram.com

Mamas müssen keine Models sein

Zunächst muss gesagt werden, dass die ausführliche Kritik nicht von Amanda selbst kam, sondern von einer ihrer Freundinnen. Die Mamma Mia-Schauspielerin repostete den gelöschten Kommentar und wurde daraufhin gemeinsam mit ihrer Freundin von der Bloggerin blockiert.

In dem Kommentar schrieb Amandas Freundin, dass die Influencerin einen Lifestyle als normal präsentiert, der für die meisten Frauen sowohl körperlich als auch finanziell schwer oder nicht zu erreichen ist.

Denn erstens verkraftet jeder Körper die Strapazen einer Schwangerschaft ganz unterschiedlich. Manche Frauen sehen drei Tage nach der Entbindung schon fast wieder wie davor aus, während andere Mütter für Monate mit der losen Haut am Bauch zu kämpfen haben.

Zweitens können sich viele junge Mütter keinen Fitness-Trainer leisten, der sie in Windeseile wieder in Form bringt.

Und drittens, wieso wird an Frauen das Ideal gestellt, möglichst schnell nach der Geburt wieder megafit auszusehen? Väter, die nie schwanger waren, dürfen einen Dad Bod (Daddy Body) haben, aber bei Müttern spricht man nie von einem Mom-Bud?

Quelle: instagram.com

Empowerment statt Fitnesswahn

Man kann die Kritik als überzogen wahrnehmen (Anmerkung der Autorin: Sogar ich als Mutter empfinde die Kritik als zu scharf), im Kern geht es Amanda Seyfried allerdings um eine gute Sache.

Sie möchte, dass Influencer ihren Einfluss dazu nutzen ihren Followern das Gefühl zu geben, selbst etwas verwirklichen zu können – als Geschäftsfrauen, als Familienväter, als Aktivisten etc. Empowerment schaffen ist sinnvoller als Neid zu erzeugen, weil jemand dünner, reicher und schöner ist.

Quelle: instagram.com

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