Donnerstag, 23. Mai 2019 23:16 Uhr

Amber Heard unterstützt Feldzug gegen Rachepornos

A star studded line up including Amber Heard, Bella Hadid, Penelope Cruz at the Dolor y Gloria premiere Cannes film festival. Featuring: Amber Heard Where: Cannes, France When: 17 May 2019 Credit: Joe Alvarez **PLEASE CREDIT AS JOE ALVAREZ ONLY**

Amber Heard setzt sich für ein gesetzliches Verbot von Rachepornos ein. Die ‚Aquaman‘-Darstellerin unterstützt eine US-Kampagne, die es vorsieht, dass das Veröffentlichen pornografischer oder freizügiger Bilder und Videos ohne die Einwilligung der betroffenen Person mit bis zu fünf Jahren bestraft wird.

Amber Heard unterstützt Feldzug gegen Rachepornos

Foto: Joe Alvarez

„Nicht einvernehmliche Pornografie ist eine der schlimmsten Verletzungen der Privatsphäre“, erklärte die Schauspielerin und Ex von Johnny Depp am Mittwoch (22. Mai) im Capitol Visitor Center in Washington.

Die Folgen seien „vernichtend“: „Es ist virtuell unmöglich, intimen Inhalt zu entfernen, der im Internet gelandet ist. Zudem werden Opfer der Schikane von und der Verurteilung durch Fremden, wie auch Bekannten ausgesetzt. Es endet oft in verheerenden finanziellen und sozio-psychologischen Konsequenzen.”

Amber wurde selbst Opfer

Die 33-Jährige wurde selbst 2014 zum Opfer eines Hackers, der ihre iCloud knackte und Nacktfotos von ihr ins Netz stellte. „Meine gestohlenen und manipulierten Fotos sind bis zum heutigen Tage online. Sie werden wieder und wieder mit sexuell expliziten, beschämenden und entwürdigenden Überschriften bezüglich meines Körpers und meiner Person selbst gepostet. Ich werde wegen des Diebstahls dieser Bilder weiter belästigt, gestalkt und gedemütigt“, packte die Ex-Frau von Johnny Depp aus. Ihr eigenes Beispiel verdeutliche, wieso ein strenges Gesetz so dringend notwenig sei: „Wenn es mir passieren kann, dann kann es jedem passieren… und das tut es.”

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