14.07.2020 22:52 Uhr

Amber Heard veröffentlicht Tagebücher als Beweise gegen Johnny Depp

Um zu beweisen, dass Johnny Depp sie schon während der Hochzeitsreise misshandelte, legte Amber Heard nun belastenden Tagebucheinträge vor.

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Der Prozess, bei dem die Verleumdungsklage von Johnny Depp (57) gegen gegen den Londoner Verlag News Group Newspapers vehandelt wird und deshalb auch Amber Heard (34) eine wesentliche Rolle spielt, sinkt mit jedem weiteren Tag im Niveau. Es geht darum, ob die Schauspielerin zu Unrecht den Namen des Hollywood-Stars als „Frauenschläger“ beschmutzt hat.

Um ihre Aussagen zu untermauern, veröffentlichte die 34-Jährige jetzt persönliche Tagebucheinträge aus dem Jahr 2015. Genauer gesagt, sind die Schriften auf die Zeit ihrer Hochzeitsreise datiert. Schon während der Reise der Frischvermählten soll es zu Streitereien gekommen sein, die bis zur Gewalt gegen einander eskalierten.

Hat er sie schon während der Hochzeitsreise gewürgt?

Laut „Deadline“ soll der Eintrag einen Horrorstreit so beschreiben: „Unser Streit war schrecklich. Zu einem Zeitpunkt hatte Johnny sein Shirt um meinen Hals geknotet. Im Nachhinein wundere ich mich, wie er das unter diesen Umständen überhaupt geschafft hat. Es bedarf so viel Präzision und Koordination. Ich weiß nicht einmal mehr, wie ich diesen nervigen Knoten wieder gelöst habe. Ich hasse diese Scheiße. Irgendwann sind wir dann endlich eingeschlafen. Miteinander verbunden in Verzweiflung, kindischem Ärger, Angst und Liebe.“

Sind die Einträge echt?

Wohl bemerkt, dieser Streit soll während ihrer Hochzeitsreise durch Südostasien passiert sein. Die Reise, bei der man als Paar eigentlich liebestrunken das Hotelbett kaum verlässt.

Fraglich bleibt allerdings natürlich, ob die Tagebucheinträge überhaupt echt sind bzw. der Wahrheit entsprechen. Johnny Depp besteht seit jeher auf seine Aussage, dass er Amber Heard nie geschlagen hat, sondern vielmehr sie ihn.

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Bodyguard belastet Amber Heard

Ähnliches sagte auch der Johnny Depps Bodyguars Malcolm Connolly aus. Er erzählte vor Gericht, dass er nie etwas davon mitbekommen hätte, dass sein Schutzbefohlener seine Frau körperlich angegriffen oder geschlagen hätte. Er betonte:

„Ich würde es auch niemals tolerieren, dass ein Mann eine Frau schlägt. Ganz egal, wer er ist, ich würde das nicht dulden. Nicht mal, wenn es mein Boss wäre. Selbst beim Papst nicht.“ Außerdem gab er an, nur davon gehört zu haben, dass es wenn Amber Heard war, die handgreiflich wurde.

Was soll man das sagen? Amber Heard zieht plötzlich einen Tagebucheintrag aus dem Ärmel und Johnny Depp ruft einen Zeugen auf, dessen Gehaltsscheine er ausstellt. Nach allem was die beiden Stars bisher an Schlamm aufeinander geworfen haben, scheint es vielmehr so, als gäbe es in diesem niemals enden wollenden Rosenkrieg keinen alleinigen Wolf und kein alleiniges Lamm.

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