03.12.2020 21:00 Uhr

Andrea Kiewel: „Leckerer Sex geht auch ohne Liebe“

ZDF-„Fernsehgarten“-Moderatoren-Sonnenschein Andrea Kiewel (55) veröffentlicht jetzt ihre Biografie "Meist sonnig: Eine Liebeserklärung an das Leben“. Darin offenbart sie auch noch gänzlich unbekannte Seiten.

imago images / Eibner

Der in der DDR geborene TV-Star enthüllt auch zahlreiche intime Details. „Der Mann, den ich vor langer Zeit mal kurzfristig in mein Leben und mein Bett ließ, war definitiv verrückt“, zitiert die „Bild“-Zeitung aus dem neuen Buch. Der Draufgänger habe verlangt, dass sie Szenen aus seinen Lieblings-Pornos nachmache!

Affäre mit Brasilianer

Kiewel schrieb dazu: „Bei Sätzen wie: ‚Du musst jetzt schreien!‘ flog mir die Sicherung raus. Mein zaghaftes ‚Hallo, ich bin’s‘ wurde überhört und stattdessen handfest auf meinen Po gehauen. Vielleicht behaupten Experten deshalb, dass übermäßiger Porno-Konsum unsere Sicht auf gesunden Sex ruiniert.“ Und dann überrascht die Sauberfrau des ZDF-Sonntagmittags auch noch mit der Affäre mit einem heißblütigen Brasilianer, den sie auf einem Flug kennengelernt habe: „Leckerer Sex geht auch ohne Liebe. Noch heute leuchten meine Augen, wenn es um Brasilien geht.“

Derzeit ist Andrea Kiewel aber wieder fest vergeben – an einen einen Mann aus Tel Aviv.

Andrea Kiewel

Verlag Eden Books

Darum geht’s in „Meist sonnig“

Die heute 55-Jährige, die drei gescheiterten Ehen hinter sich hat, schreibt in ihrer Autobiografie „Meist sonnig: Eine Liebeserklärung an das Leben“ von ihrer recht eindimensionalen Jugend, ihrer langen Zeit in einer Box, fünfzig Meter lang und acht Schwimmbahnen breit. Immer mit dem Ziel vor Augen, als Schwimmerin Olympiasiegerin zu werden. Sie schreibt von ihrem Leben im Jetzt – in Berlin, Frankfurt und Tel Aviv, ihrer Wahlheimat Israel –, der Arbeit als Moderatorin, ihrem treuen Hund Carter und darüber, wie ihre liebsten Menschen sie klüger, geduldiger und glücklicher machen.

 

Anekdoten aus einem bewegten Leben

Und stets lässt sich der rote Faden blicken und wirft neue Fragen auf: Wie wichtig ist der Zusammenhalt unter Frauen? Was ist so zerreißend an einer Fernbeziehung? Und warum hat sie es gerade mal drei Wochen auf Instagram ausgehalten? Wie macht man das, wenn der jüdische Teil der Familie Chanukkah und Weihnachten auf einmal feiern will? Kann man als kleines Mädchen eine junge Pionierin sein und als erwachsene Frau in die Synagoge gehen?

„Meist sonnig“ ist ein Potpourri voller liebevoller und nachdenklicher Anekdoten aus Andrea Kiewels Leben. Nicht alle Fragen werden beantwortet, aber eines ist ganz sicher: Neugier ist der beste Antrieb für ein aufregendes Leben!