04.12.2020 13:15 Uhr

Angus Young von AC/DC über Muttis geheimnisvollen Schlaftrunk

Der AC/DC-Frontmann Angus Young hat beim Schreiben des neuen Hits „Shot In The Dark“ entgegen naheliegender Vermutungen nicht an sexuelle Szenerien gedacht. „Nein, nein. Ich habe bei dem Song ein ganz anderes Bild im Kopf. Ich denke an meine Mutter“.

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Das verriet der 65-jährige Rockmusiker in einem Interview mit der deutschen Januar-Ausgabe des Magazins „Playboy“. Seinen Worten zufolge handelt es sich bei dem im Song erwähnten „Shot“ um ein medizinisches Getränk, das seine Mutter ihm in der Kindheit bei Bedarf vor dem Schlafengehen verabreicht hat.

„Mutters Heiltrank“

Angus Young erzählte dazu: „Als wir Kinder waren und uns mal nicht gut fühlten, kam sie spätabends und rührte uns was an. Einen Trank. Meistens war Honig drin, und manchmal tat sie auch noch ein bisschen was anderes mit rein. (…) Irgendwelche Medizin. Oder Hustensaft. Kann auch sein, dass sie geheimnisvolle Kräuter hatte. Ich trank das Gebräu immer gern. Kurz danach schlief ich ein, und am nächsten Morgen fühlte ich mich schon sehr viel besser. Auf Mutters Heiltrank war Verlass.“

„Ich war ein glücklicher Junge“

Angus hat noch sieben Geschwister, die Familie bestand aus sieben Brüder und einer Schwester. Er war der Jüngste, sein 2017 verstorbener Bruder Malcolm der Zweitjüngste. Als Angus acht Jahre alt waren, wanderte die Familie von Schottland nach Australien aus. Hatten er eine gute Kindheit und Jugend? „Ich war ein glücklicher Junge. Ich versetze mich hin und wieder noch ganz bewusst in diese Zeit zurück. Als Teenager sorgst du dich noch nicht um so viele Dinge, wir zumindest taten das nicht. Du musst nicht viel nachdenken. Du bist herrlich frei.“

Erfolgreiches Album

Auf ihrem neuen, Ende November erschienen Album „Power Up“ rocken AC/DC wieder, was das Zeug hält. Die Band eroberte aus dem Stand die Spitze der offiziellen Musikcharts in Deutschland (Offizielle Deutsche Charts), Österreich (Ö3 Austria Top 40) und der Schweiz (Offizielle Schweizer Hitparade). Doch nicht nur das: In allen drei Ländern erzielt die Kultband auch den erfolgreichsten Start des Jahres.

Wie die Daten von GfK Entertainment zeigen, verkaufte sich „Power Up“ hier binnen sieben Tagen zusammengerechnet fast 180.000 Mal.