13.09.2020 09:33 Uhr

Anke Engelke: „Einige Parodien würde ich nicht mehr machen“

Anke Engelke ist mit Parodien berühmt geworden. Heute geht sie das Handwerk aber anders an und orientiert sich dabei an der Political Correctness.

Frederic Batier

Comedienne Anke Engelke (54) würde heute Parodien anders angehen als früher. „Blackfacing, Yellowfacing – einige Parodien würde ich nicht mehr machen“, sagte die Schauspielerin der „Süddeutschen Zeitung“ vom Wochenende.

Anderes Bewusstsein findet Anke Engelke gut

Heute würde sie diese Rollen anders angehen, immer abchecken, ob Menschen betroffen seien, die struktureller Ausgrenzung oder Rassismus ausgesetzt seien. „Ich finde es gut, wenn wir heute ein anderes Bewusstsein haben.“ Enkelke trat bereits als Kind im Fernsehen auf, später war sie mit Comedysendungen wie „Die Wochenshow“ und „Ladykracher“ erfolgreich.

Bei Netflix spielt sie als nächstes in der Serie „Das letzte Wort“ eine Trauerrednerin.

Anke Engelke: "Einige Parodien würde ich nicht mehr machen"

Frederic Batier

Darum geht’s in „Das letzte Wort“

In den insgesamt sechs Folgen werden verschiedene Geschichten von Trauer, Tod und dem Weiterleben erzählt: Mal lustig, mal traurig und immer ein bisschen absurd. Denn egal was andere sagen – der Tod hat nicht das letzte Wort!

Der Tod ist eine trostlose Angelegenheit, aber müssen es Beerdigungen deswegen auch sein? Als ihr Mann nach 25 Jahren Ehe plötzlich stirbt, bricht für Karla Fazius (Anke Engelke) eine Welt zusammen. Unerwartet und zum Erstaunen ihrer Familie findet sie jedoch neue Energie in einer neuen Berufung: Sie wird Trauerrednerin.

Start ab Mitte September

Auf dem Weg, ihre eigene Lebenslust wiederzugewinnen, begleitet sie fortan andere Trauernde und gibt sich dabei alle Mühe, jede einzelne Regel der Bestattungsbranche zu brechen. Sehr zum Leidwesen von Bestatter Andreas Borowski (Thorsten Merten). Gleichzeitig tut sie sich aber schwer, ihren eigenen Verlust zu überwinden, und stürzt dadurch ihre Familie immer mehr ins Chaos.

Die Serie „Das letzte Wort“ startet am 17. September.

Anke Engelke: "Einige Parodien würde ich nicht mehr machen"

Frederic Batier

Galerie

Anke Engelke: Ihre 10 bekanntesten Filme

2004: Der Wixxer
2008: Freche Mädchen
2014: Rico, Oskar und die Tieferschatten
2015: Frau Müller muss weg!
2015: Gespensterjäger – Auf eisiger Spur
2016: Wellness für Paare
2017: Happy Burnout
2018: Südstadt
2018: Das schönste Mädchen der Welt
2019: Rate Your Date

© dpa-infocom, dpa:200912-99-531776/2, KT

Das könnte Euch auch interessieren