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Freitag, 10. Mai 2019 13:56 Uhr

Anne Hathaway: Ganz seltener Auftritt mit der Familie

Ganz seltener Auftritt: Anne Hathaway mit ihrem Gatten, ihren Eltern Kate und Gerald. Foto: Ringo Chiu/ZUMA Wire |

Hollywood-Schnuckelchen Anne Hathaway hat schon viele Auszeichnungen erhalten – nun gibt es eine weitere, auf der man auch Platz nehmen kann. In Hollywood räkelt sich die Schauspielerin strahlend auf ihrer Sternenplakette – und würdigt dabei den Stamm der Tongva.

Ganz seltener Auftritt: Anne Hathaway mit ihrem Gatten, ihren Eltern Kate und Gerald sowie Marketing-Agentin Meredith Soichet. Foto: Ringo Chiu/ZUMA Wire |

Anne Hathaway (36/“Les Misérables“) ist in Hollywood zu Boden gegangen: Im Blitzlichtgewitter der Fotografen räkelte sich die Oscar-Preisträgerin am Donnerstag (Ortszeit) auf ihrer frisch enthüllten „Walk of Fame“-Plakette in einem Kleidchen von Valentino und Schuhen vom Jimmy Choo. Hathaway wurde mit dem 2663. Stern auf der Flaniermeile im Herzen von Hollywood geehrt.

Dabei würdigte sie den Stamm der Tongva-Ureinwohner, die einst im heutigen Raum von Los Angeles lebten. Deren Seele und deren Geist lebten in der Erde unter ihr weiter, sagte Hathaway. Sie seien die rechtmäßigen Hüter des Stück Landes, auf dem sich nun ihr Stern befindet.

Anne Hathaway hat ihren Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Foto: Richard Shotwell/Invision/

Familie war auch dabei

Nicht alle ihre Filme seien wirklich gut gewesen, sagte Hathaway in ihrer Rede – und dankte dabei ihren treuen Fans, die sie immer unterstützt hätten. Die Schauspielerin, Mutter eines dreijährigen Sohnes, brachte auch ihre Eltern und Ehemann Adam Shulman (38) zu der Zeremonie mit.

Zu Tränen gerührt erinnerte Hathaway an den vor zwei Jahren gestorbenen Regisseur Jonathan Demme („Das Schweigen der Lämmer“, „Philadelphia“). Sie würde ihn jeden Tag vermissen. Demme hatte den Star 2008 für das Familiendrama „Rachels Hochzeit“ in der Rolle einer alkoholsüchtigen, aufrührerischen Außenseiterin gecastet.

Schauspielerin Anne Hathaway bei der Enthüllung ihres Sterns auf dem Hollywood Walk of Fame. Foto: Richard Shotwell/Invision/

Bis dahin eher durch sympathische Figuren bekannt, etwa in „Plötzlich Prinzessin“ oder in „Der Teufel trägt Prada„, schaffte Hathaway damit den Durchbruch zu ernsten Rollen. „Rachels Hochzeit“ brachte ihr eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin ein. Die begehrte Trophäe nahm sie schließlich 2013 für ihre Nebenrolle als Fantine in dem Filmmusical „Les Misérables“ entgegen.

Als Gastrednerinnen schwärmten Rapperin Awkwafina und Regisseurin Dee Rees davon, dass Hathaway nicht nur talentiert, sondern vor allem unglaublich herzlich und nett sei. Mit Awkwafina drehte Hathaway die Gangster-Komödie „Ocean’s 8“ (2018). Rees („Mudbound“) holte den Star an der Seite von Willem Dafoe für den Netflix-Film „The Last Thing He Wanted“ vor die Kamera, der in diesem Jahr Premiere feiert.

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