Montag, 30. September 2019 22:20 Uhr

Ansel Elgort über ein Drogenexperiment beim „Distelfink“

Courtesy of Warner Bros. Pictures

Ansel Elgort dachte darüber nach, für ‚Der Distelfink‘ das Schmerzmittel OxyContin selbst auszuprobieren. Der Schauspieler ist in der Romanverfilmung als Theo Decker zu sehen, der bei einem Terroranschlag in New York im Alter von 13 Jahren seine Mutter verlor. Um sich besser in seinen Charakter hineinzuversetzen, erwog Ansel sogar, das gleiche Opioid auszuprobieren, von dem Theo abhängig ist.

„Theo ist ein harter Typ. Er nimmt OxyContin, was ich noch nie probiert habe. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt. Ich dachte darüber nach, eine Tablette zu nehmen, nur um zu sehen, aber ich vertraue mir selbst nicht diesbezüglich“, gesteht der Mädchenschwarm.

Ansel Elgort über ein Drogenexperiment beim "Distelfink"

Elgort mit einer entstellten Nicole Kidman. Courtesy of Warner Bros. Pictures

Ansel wollte nicht

Auf die Frage des ‚Sunday Times Culture‘-Magazins, ob er denn Angst habe, plötzlich selbst abhängig zu werden, erwidert Ansel: „Zu 100 Prozent. Ich denke, ich bin dieser Typ Mensch.“ Aus diesem Grund habe er sich auch dem Wunsch der Filmcrew widersetzt. Sein persönliches Wohl stehe bei ihm schließlich immer noch an erster Stelle. „Ich sprach ein Machtwort und sagte, dass ich es nicht tun würde. Vielleicht ist es ein wenig egoistisch. Ich achte auf mich selbst und will mein Leben nicht ruinieren“, stellt der 25-Jährige klar.

Als Hollywood-Star ist sich Ansel sehr bewusst darüber, wie bedeutend der äußere Schein in der Branche ist. „Es ist sehr wichtig als Künstler, dass dein Image stimmt, ansonsten brichst du die Illusion. Ich blicke mich selbst oft aus der Vogelperspektive an und versuche zu konstruieren, wer ich meiner Meinung nach sein sollte“, schildert er. „Aber das ist möglicherweise nicht die richtige Methode.“

„Der Distelfink“ läuft derzeit in den Kinos.

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