Montag, 29. Januar 2018 09:40 Uhr

Ansgar Brinkmann haut ab: „Nein, ich bereue es nicht“

Während seiner Fußballkarriere legte er sich immer wieder mit Trainern an – und auch im Dschungelcamp will er sich nicht an Regeln halten: „Freigeist“ Ansgar Brinkmann verlässt die TV-Show – aus Ärger über RTL. Nur noch 5,3 Millionen Zuschauer sahen am Sonntagabend zu.

Ansgar Brinkmann haut ab: "Nein, ich bereue es nicht"

Ansgar Brinkmann hat im Halbschlaf vergessen sein Mikro anzulegen. Im Dschungeltelefon erfährt er, dass er dafür bestraft wird. . Das ist dem Ex-Fußballstar zu viel. Er tobt. Foto: MG RTL D

Das frühere Enfant terrible der Bundesliga lässt sich auch im Dschungel nichts gefallen: Ex-Fußballprofi Ansgar Brinkmann hat am Sonntag überraschend das RTL-Dschungelcamp verlassen. Der 48-Jährige ärgerte sich darüber, dass ihn der Sender wegen eines Regelverstoßes bestrafen wollte und zog die Reißleine. „Wenn wir nochmal wegen irgendeinem Regelverstoß bestraft werden, dann packe ich sofort meine Sachen und gehe“, kündigte er zuvor an.

UPDATE: War die Dame am Telefon Schuld an Ansgars Flucht?

„Mit Abmahnungen konnte ich in den 20 Jahren als Fußballprofi mein Haus tapezieren. Die waren mir auch alle scheißegal“, erklärte der frühere Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt und Arminia Bielefeld in der Show. Nach dem Ausspruch des berühmten Satzes „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ wurde Brinkmann live in der Sendung aus dem Camp geholt.

„Die Regie ist mein 40. Trainer“

„Ansgar ist wie so ein kleines bockiges Kind“, schrieb eine Zuschauerin bei Twitter. „Er ist sich auf jeden Fall treu geblieben. Das ist ihm am allerwichtigsten“, erklärte Brinkmanns gute Freundin Inga Kusiek bei RTL plus.

Der ehemalige Kicker hatte vergessen, sich nachts sein Mikrofon umzuhängen. Als Strafe für den Regelverstoß verlangte RTL von ihm, einen seiner mitgebrachten Luxusartikel abzugeben. Für Brinkmann kam das nicht infrage. Er hatte in den vergangenen Tagen immer wieder gegen Bestrafungen der Produktion geätzt und mit dem Auszug gedroht. Er sei ein „Freigeist“ und habe schon als Kicker nie auf seine Vorgesetzten gehört. „Die Regie ist mein 40. Trainer. Glaubt ihr ernsthaft, dass ich das beim 40. Trainer ändere? Nicht euer Ernst.“

Ansgar Brinkmann haut ab: "Nein, ich bereue es nicht"

Foto: MG RTL D

Mitcamper fassungslos

Brinkmanns Mitcamper nahmen seine nächtliche Entscheidung am Lagerfeuer fassungslos zur Kenntnis. Nur Schlagersängerin Tina York (63) bekam von all der Aufregung nichts mit – sie schlief neben den laut debattierenden C-Promis und wurde dafür im Netz gefeiert.

Seinen Auszug bereut Brinkmann nicht, wie er danach RTL im interview erklärte. „Nein, ich bereue es nicht, weil so wie ich reagiert habe, das war zu 100 Prozent ich. „Ich wäre trotzdem gerne noch geblieben. Es hat richtig Spaß gemacht. Die ganze Veranstaltung hier – leider geil.“

Ansgar Brinkmann haut ab: "Nein, ich bereue es nicht"

Tina York kriegt nichts mit. Foto: MG RTL D

Einen Favoriten für den Titel des Dschungelkönigs habe er allerdings nicht: „Ich gönne jedem im Camp die Krone, weil es ist wirklich hart auf engstem Raum. Du kommst dahin, elf Menschen, die man vorher nicht kennt, man kann nirgendwo hin. Aus dem Grund gönne ich jedem die Krone.“

Zweiter freiwilliger Auszug

Es ist der zweite freiwillige Abgang während der zwölften Staffel, nachdem bereits Transgender-Model Giuliana Farfalla (21) ihre Sachen gepackt hatte. Schauspielerin Sandra Steffl (47, „Rossini“) und Soulsänger Sydney Youngblood (57, „Sit And Wait“) verließen in den vergangenen Tagen das TV-Camp ebenfalls, allerdings auf dem regulären Weg – per Zuschauervoting.

Ansgar Brinkmann haut ab: "Nein, ich bereue es nicht"

Tag 11: Ansgar Brinkmann verlässt freiwillig das Camp.Foto: MG RTL D / Stefan Menne

Durch Brinkmanns Abgang musste am Sonntag kein weiterer Teilnehmer gehen, auch wenn York die wenigsten Anrufe bekommen hatte. Damit sind noch acht Kandidaten im Rennen um die Dschungelkrone, die dem Gewinner der Show am Samstag aufgesetzt wird. (dpa/KT

Alle Infos zu ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘ im Special bei RTL.de

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