Anti-Blue-Light: So schützt du deine Haut vor den gefährlichen Strahlen

Anti-Blue-Light: So schützt du deine Haut vor den gefährlichen Strahlen

Foto: Shutterstock/ simona pilolla 2

11.02.2021 08:45 Uhr

Sei es privat oder beruflich, die meiste Zeit verbringen wir heutzutage vor irgendwelchen Bildschirmen. Was wir oft vergessen: Dabei sind wir nahezu ständig blauem Licht ausgesetzt und das hat so einige Nachteile. Wir verraten, was dahinter steckt und wie man sich am besten vor den gefährlichen Strahlen schützt.

Von Smartphone, Laptop, PC und Fernseher gehen ungesunde Strahlen aus. Nichts neues, schließlich gibt es darüber bereits etliche Berichte, wir haben uns deswegen eine trendy Blau-Licht-Filter-Brille zugelegt oder zumindest schon mal was davon gehört. „Blue Light“ ist allerdings auch der neuste Schrei, wenn es um Kosmetikprodukte geht. Denn nicht nur den Augen schadet die Strahlung, auch die Haut leidet unter der Belastung.

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Das steckt hinter „Blue Light“

Blaulicht, auch HEV-Licht genannt, hochenergetisches sichtbares Licht. Das bedeutet, dass die Strahlung besonders energiereich ist und dadurch einen schädlichen Effekt auf unsere Zellen hat. Im Lichtspektrum liegt Blaulicht direkt neben der UV-Strahlung. Im Gegensatz zum UV-Licht, das hauptsächlich die äußere Hautschicht angreift, dringt das Blaulicht in tiefere Ebenen vor. Die komplette physikalische Erläuterung ersparen wir euch an dieser Stelle. Fakt ist jedoch: Blaue Strahlen fügen unserer Haut Schaden zu.

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Wenn die Haut zu viel Blaulicht abbekommt

Ganz großes Thema, wenn es um Blaulicht geht, ist die Hautalterung. Die wird durch die Strahlen nämlich beschleunigt. Durch das Eindringen der Strahlen in die Haut, wird das Bindegewebe zerstört und so können Falten schneller entstehen. Wer dem blauen Licht ständig ausgesetzt ist (und das sind wir Dank Smartphones und PC-Jobs ja irgendwie alle) muss mit einer vermehrten Bildung von freien Radikalen rechnen. Die vernichten die Elastin- und die Kollagenbildung und so verliert die Haut ihre Elastizität. Außerdem kann Blaulicht Pigmentflecken begünstigen.

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Nicht nur die Haut leidet

Neben Hautproblemen, können die blauen Strahlen übrigens auch für Schlafstörungen verantwortlich sein. Davon kann sicherlich jeder ein Liedchen singen, der im Bett noch mal „schnell“ viel zu lange aufs Smartphone gestarrt hat und anschließend nicht einschlafen konnte.

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Schutz vor Blaulicht

Inzwischen gibt es zum Glück etliche Möglichkeiten, sich vor den gefährlichen Strahlen zu schützen. Eine davon, sind kosmetische Produkte. Der Vorteil gegenüber Bildschirmschutz-Filtern, die man auf das Display klebt? Hautpflege-Produkte bauen eine Schutzbarriere von außen auf. Viele Marken haben genau hierfür spezielle Gesichtsprays oder Cremes entwickelt, die nicht nur pflegen, sondern eben auch schützen. Diese sollten am besten Morgens, noch bevor man zum Handy greift oder sich für den Computer setzt, aufgetragen werden. Eine weitere Option, um die Belastung von blauem Licht zu vermeiden? Digital Detox! Das Smartphone einfach mal in der Hosentasche lassen und wieder mehr Dinge offline genießen. Das wird dir nicht nur deine Haut danken. (AB)