Samstag, 30. Juli 2011 15:58 Uhr

Antonio Banderas über seinen neuen Film mit Pedro Almodovar

Los Angeles. Antonio Banderas fand es „unausweichlich“ dass er wieder mit Pedro Almodovar arbeiten würde. Der spanische Schauspieler arbeitete in den 80er Jahren bereits mit dem Regisseur an einigen Filmen. Als sein Landsmann ihm das Drehbuch zu dem neuen Film ‚Die Haut, in der ich wohne‘ gezeigt habe, wusste er, dass es der richtige war, um wieder miteinander zu arbeiten.

„Es musste passieren“, verriet er gegenüber dem ‚Empire‘-Magazin. „Ich wusste, dass es irgendwann wieder passieren würde. Er ist eine große Sonne und ich bin ein Planet, der um ihn schwirrt, und plötzlich wurde ich von der Anziehungskraft dieser Sonne gefangen. Und ich bin hier gelandet.“

Vor allem das Drehbuch habe es ihm dabei angetan, führt er aus. „Ich habe das Drehbuch geliebt. Die Erzählung war nicht das, was ich erwartet habe, er hat mich überrascht. Es war nicht linear und wurde viel in Erinnerungen erzählt. Und es hat ein interessantes Spiel der moralischen Grundsätze hervorgebracht.“ Besonders froh ist der Star darüber, dass Almodovar nicht in die Staaten zog, um dort zu arbeiten, da er dort nicht so effektiv sein könne. „Sie haben versucht, ihn dort hin zu bekommen. Er braucht aber totale Freiheit. Nicht einmal Meinungen. Er ist der Anführer jeder Abteilung“, beschreibt Banderas den Filmemacher.

Für seinen neuen Film versammelt der spanische Meisterregisseur Pedro Almodóvar (siehe Foto unten) sein vertrautes Erfolgsteam um sich und besetzte die Hauptrolle kongenial mit Antonio Banderas – dem Schauspieler, den er selbst entdeckt und zum Superstar gemacht hat. Und der smarte Spanier spielt, dass es einem im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht. Almodóvar inszeniert einen außergewöhnlichen Thriller, der ganz ohne Schreie schockt und gruselt: eindringlich, fesselnd, hoch ästehtisch- unnachahmbar Almodóvar!

Der Film lief im offiziellen Wettbewerb der 64. Internationalen Filmfestspiele in Cannes und startet am 21. Oktober in den deutschen Kinos.

Und darum geht’s: Die bildhübsche Vera ist die einzige Patientin in einer Schönnheitsklinik, wo sie Tag und Nacht von Professor Roberto Ledgard überwacht wird. Er pflegt ihre Haut wie einen kostbaren Schatz und kontrolliert jeden Schritt, jeden Blick, jede Emotion. Doch wer ist Vera, die so beängstigend Robertos verstorbener Frau ähnelt? Sie hat keine Geschichte und doch scheint ihr Schicksal eng verknüpft mit dem Leben Robertos. Und welche Rolle spielt der junge Mann, der zuletzt beim Betreten der Klinik gesehen wurde?

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