Donnerstag, 12. August 2010 15:21 Uhr

ARD-Anstalt RBB: Das hier sind die Gehälter der Chefs

Berlin. Der Verwaltungsratsvorsitzende des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), Dr. Hartmann Kleiner, veröffentlichte heute die Gehälter der Geschäftsleitung des Senders und klatsch-tratsch.de Kolumnistin und Lästerschwester Victoria Van Kuuchen, die demnächst mt ihrem eigenen Blog aufwartet, regt sich fürchterlich darüber auf. Hier also ihr Wort zum Zahltag:

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Herr Dr. Kleiner sagte über die neue Offenheit dazu: „Der rbb-Staatsvertrag sieht diesen Schritt nicht vor. Allerdings gibt es auch nichts zu verheimlichen. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung des Senders stehen für Transparenz und Offenheit.“

Zuvor hatte der WDR bereits seine Gehälter offengelegt.

Hier nun die neue Offenheit in Zahlen (bei denen sich im Übrigen jeder Mensch, der das Glück hat noch gegen geringes Entgelt schuften zu dürfen, festhalten sollte!):

Intendantin Dagmar Reim: 220.000 Euro
Verwaltungsdirektor & Stellvertretender Intendant Hagen Brandstäter: 175.000 Euro
Programmdirektorin Dr. Claudia Nothelle: 155. 000 Euro
Produktions- und Betriebsdirektor Nawid Goudarzi: 165.000 Euro

Direktor für Recht und Unternehmensentwicklung, Dr. Reinhart Binder: 155.000 Euro
Bundespräsident Christian Wullf: ca. 199.000 Euro.

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Die fünfköpfige Führungsriege des gebührenfinanzierten RBB schleppt also insgesamt 870.000 Euro (!) Jahresgehalt nach Hause! Zu diesem fürstlichen Einkommen kann man jeden Einzelnen nur aufs herzlichste beglückwünschen.
Jetzt, da ich weiß, wo auch meine Gebühren landen, zahle ich doch gleich noch viel lieber und habe das spontane Bedürfnis glatt noch was oben drauf packen, damit es den Herrschaften an nix fehlt und keiner Not leiden muss.

Wenn man davon ausgeht, dass ein normaler Haushalt 17,98 Euro monatlich dafür bezahlt, ein Radio und einen Fernseher zum Empfang bereit zu halten, braucht es pro Jahr 48.387 gebührenzahlende Idioten, die allein dafür sorgen, dass die Führungsriege des RBB ihr Gehalt bekommt.

Sonstige Verwaltungskosten wie Technik, Mieten, Fuhrpark und natürlich die Provisionen für die aufdringlichen und lästigen gebühreneintreibenden Wegelagerer der GEZ natürlich nicht mitgerechnet…

Fotos: LouZifer, rbb/Kristina Jentzsch

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