Montag, 1. April 2013 13:09 Uhr

ARD-Korrespondent Jörg Armbruster nach Schutzverletzung in stabilem Zustand

Der in Syrien angeschossene langjährige ARD-Fernsehkorrespondent für die arabische Welt, Jörg Armbruster, ist nach einer weiteren Behandlung in einem türkischen Krankenhaus in stabilem Zustand.

Das sagte SWR-Sprecher Wolfgang Utz der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag. Gemeinsam mit dem SWR-Hörfunkreporter Martin Durm könne Armbruster voraussichtlich heute nach Deutschland ausgeflogen werden.

Jörg Armbruster

Die beiden Journalisten hatten sich laut SWR seit Anfang der Woche im Gebiet der Freien Syrischen Armee aufgehalten, um eine Reportage über die Rebellen zu drehen. Armbruster war im nordsyrischen Aleppo angeschossen und am Samstag nach einer Notoperation mit einem Krankenwagen an die türkische Grenze gebracht worden.

Der aus Tübingen stammende Journalist (65) hatte bis Januar 2013 mehrere Jahre aus Kairo für die ARD über die arabische Welt berichtet – etwa zum Rücktritt Husni Mubaraks in Ägypten oder über den Bürgerkrieg in Libyen. (dpa) 042

UPDATE: Jörg Armbruster ist heute mit einem Flugzeug aus der Türkei nach Deutschland ausgeflogen worden. Am späten Nachmittag landete das Flugzeug in Stuttgart, wo der 65-Jährige nun weiter medizinisch versorgt wird. Zusammen mit Armbruster ist der bei dem Vorfall unverletzt gebliebene SWR-Hörfunkreporter Martin Durm nach Deutschland zurückgekehrt.

Foto: SWR/A. Kluge

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