Mittwoch, 20. März 2019 12:00 Uhr

Ariana Grande: Warum sie mit „7 Rings“ nicht viel reicher wird

„7 Rings“ von Ariana Grande ist zurück auf Platz 1 der Billboard-Charts. Über den großen Erfolg des Stücks freut sich nicht nur die Sängerin.

Ariana Grande: Warum sie mit "7 Rings" nicht viel reicher wird

Foto: Universal Music

Der Hit „7 Rings“ von Ariana Grande bricht Rekorde – verdienen werden an der Single der Popsängerin jedoch andere. Wie die „New York Times“ berichtete, gehen 90 Prozent der Tantiemen an zwei Songschreiber, die schon lange tot sind: Richard Rodgers (1902-1979) und Oscar Hammerstein II (1895-1960). „7 Rings“ ist demnach eine Neuinterpretation des Stücks „My Favorite Things“, das Rodgers/Hammerstein für das 1959 uraufgeführte Musical „The Sound of Music“ komponiert hatten.

Schon 14 Mio Mal gestreamt

Zehn Autoren werden als Urheber des Stücks angeführt. Dennoch gehen 90 Prozent der Tantiemen an den Verlag Concord, der den Katalog des Songwriter-Teams Rodgers und Hammerstein den Angaben zufolge seit 2017 besitzt. Der Deal sei nur wenige Wochen vor der Veröffentlichung des Grande-Stücks im Januar zustande gekommen. Ohne weitere Verhandlungen seien die Forderungen von Concord akzeptiert worden.

Das Stück „7 Rings“ kletterte diese Woche zurück auf Platz 1 der US-Billboard-Charts. Auf Spotify war der Song im Januar innerhalb der ersten 24 Stunden über 14 Millionen Mal gestreamt worden.

Mehreren Medienberichten zufolge stellte Grande ebenfalls einen Beatles-Rekord von 1964 ein: Mit ihren Singles „7 Rings“, „Break Up with Your Girlfriend, I’m Bored“ und „Thank U, Next“ war sie in den USA gleichzeitig auf den Plätzen eins bis drei. Das gelang zuletzt den „Fab Four“ vor 55 Jahren. (dpa/KT)

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