Montag, 30. April 2018 17:55 Uhr

Ashley Judd nach Weinstein: „Was Depression war, wird nun Stärke“

Ashley Judd verspricht ihren Kolleginnen „Heilung“. Die 50-jährige Schauspielerin war eine der ersten Frauen, die sich an die Öffentlichkeit wandte, um Harvey Weinstein der sexuellen Belästigung anzuklagen.

Ashley Judd nach Weinstein: "Was Depression war, wird nun Stärke"

Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Nun las sie einen öffentlichen Brief auf einem Event des Tribeca Film Festivals und der Time’s Up-Bewegung in New York vor, in dem es um die Gleichberechtigung am Arbeitsplatz ging. Ihren Leidgenossinnen versprach sie dabei: „Wir können heilen, das ist meine Erfahrung. Heilung ist unser Geburtsrecht. Es war nicht unser Geburtsrecht, sexuell belästigt oder vergewaltigt zu werden… (aber) es ist unser Geburtsrecht, es tief in unserem Inneren zu wissen, dass es nicht unsere Schuld ist. Wir Menschen verletzen einander und manchmal verletzen wir uns selbst. Aber wir können Entscheidungen und Handlungen treffen, die uns befreien.“

Die schweren Tage kommen noch

Die ‘Doppelmord‘-Darstellerin endete ihre Rede mit der Botschaft, die Wut in etwas anderes umzuwandeln, wie die ‘Page Six column‘ der ‘New York Post‘-Zeitung berichtete: „Was Depression war, wird nun Stärke. Selbstmitleid und Hilfe werden in Würde, Integrität und Mut umgewandelt. Es wird immer noch schwere Tage geben… aber wir kennen unsere Kostbarkeit und unsere Bissigkeit. Heilung… ist unser Geburtsrecht.“

Neben Judd waren außerdem #MeToo Gründerin Tarana Burke sowie die Schauspielerinnen Lupita Nyong’o, Mira Sorvino, Julianne Moore, Sienna Miller und Mariska Hargitay dabei.

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