Samstag, 19. Oktober 2019 21:24 Uhr

Ashton Kutcher: Todesstrafe für den Mörder seiner Ex-Freundin?

Foto: imago images /APress

Eine Jury in Los Angeles hat jetzt das Todesurteil für den sogenannten „The Boy Next Door“- Killer empfohlen – dem Mörder von Ashton Kutchers Ex-Freundin Ashley Ellerin. Im August wurde der 43-jährige Michael Gargiulo des Mordes an der 22-jährigen im Jahr 2001 und einer weiteren Frau im Jahr 2005 für schuldig befunden.

Ellerin wurde damals wenige Stunden vor ihrem geplanten Date mit Kutcher tot aufgefunden.

Ashton Kutcher: Todesstrafe für den Mörder seiner Ex-Freundin?

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Gargiulo, der sich für den Gerichtstermin den Kopf rasiert hatte und eine Brille trug, blieb emotionslos, als die Jury am vergangenen Freitag die Todesstrafe vorschlug.  Im Februar wird er von einem Richter verurteilt. Auch Ashton Kutcher sagte gestern als Zeuge aus.

Die Staatsanwaltschaft nennt Gargiulo den „The Boy Next Door Killer“, weil er in der Nähe aller Opfer lebte. Er ist auch als „Hollywood Ripper“ bekannt und verübte 1993 seinen ersten Mord, als er die 18-jährige Tricia Pacaccio außerhalb ihres Hauses tötete. Er war zu dieser Zeit 17 Jahre alt und mit Pacaccios Bruder befreundet. In der Tat lebte er gleich um die Ecke von der Familie. Nach dem Mord zog er nach Los Angeles, wo er Ashley Ellerin traf.

Ashton Kutcher: Todesstrafe für den Mörder seiner Ex-Freundin?

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Kutcher wollte sie abholen – und ging wieder

Gargiulo wohnte weniger als einen Block entfernt. Er fragte angeblich an dem Tag, an dem sie sich trafen, ob sie Hilfe beim Auswechseln eines platten Reifens benötige. Er sei von Ellerin „besessen“ gewesen, soll zu ihrem Haus gekommen sein und sie von einem geparkten Auto auf der anderen Straßenseite aus beobachtet haben. Ellerin wurde im Februar 2001 in ihrem Haus erstochen aufgefunden, Stunden bevor sie vorhatte, mit Ashton Kutcher auszugehen. Die junge Frau wurde angeblich so brutal erstochen, dass ihr Kopf fast vollständig von ihrem Körper abgetrennt wurde.

Zu dieser Zeit war Kutcher gerade ein aufstrebender Star der Serie „Die wilden 70er“, war aber bei weitem noch nicht so berühmt wie heute. Der Hollywood-Star sagte am Freitag aus, dass das Paar am Tag des Mordes zuletzt um 20.24 Uhr miteinander gesprochen hatte. Er habe zu Ellerin gesagt, dass er zu spät dran sei und sie habe geantwortet, dass sie gerade aus der Dusche gekommen sei.

„Meine Fingerabdrücke waren an der Tür“

Als er sehr spät in ihrem Haus in Hollywood ankam, habe sie nicht reagiert, als er an die Tür klopfte. Er soll dann durch ein Fenster hineingeschaut und etwas gesehen haben, was er im ersten Moment für Weinflecken hielt. Der Schauspieler erklärte dann, er sei gegangen und hätte gedacht, Ashley sei frustriert ohne ihn ausgegangen. „Ich erinnere mich, dass ich am nächsten Tag erfuhr, was passiert war. Ich ging zu den Detectives und sagte: ‚Meine Fingerabdrücke sind an der Tür‘. Ich bin ausgeflippt“.

Ein weiterer Mordversuch an einer jungen Frau scheiterte, da sie sich sich wehrte. Aufgrund einer Blutspur wurde Michael Gargiulo letztendlich überführt.

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