Ashton Kutcher über sein Verhältnis zu SPD-Chefin Saskia Esken

Ashton Kutcher über sein Verhältnis zu SPD-Chefin Saskia Esken
Ashton Kutcher über sein Verhältnis zu SPD-Chefin Saskia Esken

IMAGO / photothek, IMAGO / APress

31.03.2021 18:34 Uhr

Ashtion Kutcher und SPD-Chefin stehen seit vergangenem Jahr in Kontakt. Jetzt hat der Hollywoodstar verraten, weshalb.

Ashton Kutcher ist nicht nur einer der berühmtesten Schauspieler seiner Generation, sondern ein wahres Multitalent. Hinter den Kulissen ist der 43-Jährige ein erfolgreicher Digital Content Produzent, Unternehmer sowie Investor in unzählige Tech-Unternehmen und steckt sein Herzblut in seine Non-Profit Organisation Thorn und den Kampf, Kindesmissbrauch im Netz zu beenden.

Im OMR Podcast streift Philipp Westermeyer all diese Themen mit ihm – und bekommt raus, welches seine besten Lebensentscheidungen waren, welches soziale Netzwerk er derzeit abfeiert und wieso er letztens SPD-Chefin Saskia Esken angetwittert hat.

Ashton Kutcher über sein Verhältnis zu SPD-Chefin Saskia Esken

Foto: OMR

Die Anfänge – aus der Kleinstadt bis nach Hollywood

Ashton Kutcher erzählt im Gespräch mit Philipp Westermeyer zunächst aus seiner Kindheit. Er wächst auf einer Farm im mittleren Westen der USA gemeinsam mit einer Schwester und einem Zwillingsbruder auf, der sich mit 12 Jahren einer Herztransplantation unterziehen muss. Seine Eltern trennen sich und er beginnt Biochemie zu studieren. Nach kurzer Zeit wirft er sein Studium hin und entwickelt aller Skepsis seines Umfelds zum Trotz die Idee, nach New York zu ziehen und Schauspieler zu werden.

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Durchbruch in Los Angeles

Mit 100 Dollar in der Tasche kommt er dort an und startet als Model, was ihn nach kurzer Zeit nicht mehr reicht. Er zieht nach Los Angeles, wo er am Tag seiner Ankunft ein Engagement in “Die Wilden Siebziger” erhält und damit auf Anhieb einen Serienhit feiert. Philipp Westermeyer zieht im Gespräch mit dem Hollywood-Star Parallelen zwischen seinen Schauspielrollen und der Person Ashton Kutcher.

In “Two and A Half Men” verkörpert er einen erfolgreichen Geschäftsmann,außerdem spielt er den Apple Gründer Steve Jobs im gleichnamigen Film – eine bewusste Entscheidung, so Kutcher, da er zu dem Visionär Jobs aufschaue und ihm Tribut zollen wollte.

Die erste Unternehmensgründung

Schon mit 21 Jahren gründet Ashton Kutcher eine Filmproduktionsfirma und produziert neben Reality TV-Shows auch das weltweit bekannte TV-Format “Punk’d”. Er möchte digitale Inhalte in einer sich verändernden Medienlandschaft schaffen und arbeitet dafür mit Unternehmen im Silicon Valley zusammen. Neben seinem Umzug nach New York sei die erste Unternehmensgründung seine beste Entscheidung gewesen, denn gelernt habe er so, wie er Philipp Westermeyer im Interview verrät, in jungem Alter ein Team zusammenzustellen und etwas eigenständig aufzubauen.

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Die sozialen Netzwerke

Bekanntlich habe Ashton Kutcher Millionen von Fans auf den sozialen Netzwerken, merkt Philipp Westermeyer an und fragt, inwieweit dies das Entertainment-Business heute im Vergleich zu früher verändert habe. Kutcher entgegnet, dass man heute die Reichweiten eines Talents für Promotionzwecke nutzen könne, früher hingegen Erscheinungen in People-Magazinen und Besuche in Talkshows monetär essentiell waren.
Er selbst bevorzuge ein in Europa weitgehend unbekanntes soziales Netzwerk “Community” in das er selbst investiert habe und das aus seiner Sicht über viele Vorzüge verfüge, u.a. ein differenziertes Zielgruppen-Targeting erlaube. Auch die Audio-Only App Clubhouse sieht er noch lange nicht am Ende. Er selbst nutze die App auch nicht-anonymisiert, um andere Demografien besser zu verstehen.

Investments, NFTs und Bitcoins

„Wenn man sich nur auf finanzielle Renditen konzentriert, wäre dies eine ziemlich langweilige Existenz.“, so Kutcher. Auch wenn nicht jede seiner Beteiligungen, darunter auch das Berliner Start-up Amen funktioniert hätten, wie Ashton Kutcher gesteht, so sei er der Überzeugung, dass auch Wissen als Erfolg zu werten sei. Des Weiteren verrät er, wer sein geschäftlichen Vorbilder sind und welchen unternehmerischen Tätigkeiten und Investments er momentan nachgeht.

Engagement gegen Kindesmissbrauch und für Klimaschutz

Das Gespräch wird schnell ernst und emotional, als Kutcher gefragt wird, welche Verbindung es zu SPD-Politikerin Saskia Esken gegeben habe, mit der er auf der sozialen Plattform Twitter im Oktober 2020 Kontakt hatte. Ashton Kutcher erklärt, er sei ein großer Verfechter von Privatsphäre. Er habe am eigenen Leib erfahren, wie ihn fehlender Datenschutz in beinahe lebensbedrohliche Situationen gebracht habe.

Gleichzeitig sagt er, seien wir in der Lage Kinder online zu schützen, es gäbe bewährte Methoden, die Inhalte von Kindesmissbrauch identifizieren, melden und entfernen könnten. Derzeitig müsste noch ein europäisches Interim-Gesetz verabschiedet werden, das Unternehmen erlaubt, Inhalte von Kindesmissbrauch kontinuierlich aufzuspüren und diese entscheidende Arbeit fortzuführen.

Klimaschutz ist ihm wichtig

Aus dem Grund habe er versucht, Dialog zu Entscheidungsträgern aufzubauen. Zuletzt versichert der Hollywood-Star, dass der Klimaschutz für ihn persönlich und auch in seiner Familie ein großes Thema sei. Seine Kinder wüssten bereits, was “Upcycling” und “Recycling” seien und hätten ein ganz anderes Bewusstsein für das Klima als seine Generation früher. Er persönlich sei in dem Bereich unternehmerisch aktiv, weil Klimaschutz aus seiner Sicht eine der größten Herausforderungen unserer Zeit sei.

Über den OMR Podcast

Der OMR Podcast ist der erste große Podcast zum digitalen Marketing und allen anderen Themen, die uns Spaß machen. Philipp Westermeyer spricht mit Machern, Könnern und guten Freunden. Nie wieder langweilige Autofahrten, Sport-Sessions, sonstwas. Einfach den OMR Podcast abonnieren und dabei sein.