Dienstag, 9. Oktober 2018 19:08 Uhr

Auch Taylor Swift ist jetzt bei Donald Trump in Ungnade gefallen

Jetzt, wo sich Taylor Swift (28) gefühlt das erste Mal in ihrem Leben öffentlich politisch zeigt, fällt sie bei US-Präsident Donald Trump (72) in Ungnade.

Auch Taylor Swift ist jetzt Bei Donald Trump in Ungnade gefallen

Foto: Johnny Louis/WENN.com

Dass Donald Trump Leute, die nicht seiner Meinung sind, gerne als Feind sieht, dürfte nichts neues sein. Doch jetzt trifft sein Zorn ausgerechnet Everybodys Liebling Taylor Swift. Die er noch vor sechs Jahren total „fantastisch“ fand, doch jetzt mag er sie weniger: 25% weniger, um genau zu sein. Und das, obwohl die blonde Sängerin es bisher immer tunlichst vermied sich zu politischen Themen zu äußern.

Quelle: instagram.com

„In der Vergangenheit habe ich gezögert, meine politischen Ansichten öffentlich zu äußern“

Doch diesmal schien Taylor nicht anders zu können: Denn Anfang nächsten Monats finden in den USA die US-Halbzeitwahlen statt. Deshalb forderte die „Shake it up“-Sängerin ihre Fans dazu auf aktiv zu werden und wählen zu gehen. Sie selbst werde die demokratischen Kandidaten unterstützen. So schrieb sie: „In der Vergangenheit habe ich gezögert, meine politischen Ansichten öffentlich zu äußern. Aufgrund verschiedener Ereignisse in meinem Leben und in der Welt in den vergangenen zwei Jahren denke ich jetzt komplett anders darüber.“

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„beliebt, erschreckend und widerlich“

Weiter erklärte sie ihren 112 Millionen Followern: „Ich habe immer und werde immer meine Stimme dem Kandidaten geben, der die Menschenrechte schützt und für sie in unserem Land kämpft“. Diskriminierung aufgrund von Ethnie, Geschlecht oder Vorliebe seien einfach falsch. “Ich glaube, dass der systematische Rassismus, den wir in unserem Land immer noch gegenüber farbigen Menschen haben, beliebt, erschreckend und widerlich ist.” Auslöser für diese flammende – und vollkommen richtige Rede von Taylor Swift – war ihre Reaktion auf ein Posting der Republikanerin Marsha Blackbur, einer Politikerin aus Trumps engeren Unterstützerkreis.

Trump: „Ich mag Taylors Musik jetzt etwa 25 Prozent weniger“

Swift hatte öffentlich deren Abstimmungsverhalten kritisiert, da diese sich offen gegen Frauen- und LGBT-Rechte stelle. „Ich kann Marsha Blackburn nicht unterstützen. Ich kann niemanden wählen, der nicht bereit ist, für die Würde aller Amerikaner zu kämpfen, egal welche Hautfarbe oder welches Geschlecht sie haben, oder wen sie lieben.“

Das wiederum konnte Twitter-Schreck Trump natürlich nicht auf sich sitzen lassen und schoss gegen Taylor. Laut „CNN“ soll dieser gesagt haben, dass Taylor doch “überhaupt gar nichts” über diese Politikerin wisse, die „in Tennessee einen ausgezeichneten Job“ machen würde. Abschließend ätzte er: “Lass mich es so sagen: Ich mag Taylors Musik jetzt etwa 25 Prozent weniger, wenn das okay ist?”

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