Montag, 20. August 2018 21:49 Uhr

Auch Thrillerkönig Fitzek rätselt über die überlebende Kreuzfahrt-Britin

Eine 46-jährige Urlauberin, die in der kroatischen Adria von einem Kreuzfahrtschiff gestürzt war, ist nach zehn Stunden aus dem Meer gerettet worden. Für Sebastian Fitzek ist das eine äußerst wundersame Geschichte.

Auch Thrillerkönig Fitzek rätselt über die überlebende Kreuzfahrt-Britin

Foto: WENN.com

Der rätselhafte sprichwörtliche Fall einer britischen Stewardess, die nach einem Sturz von einem Kreuzfahrtschiff zehn Stunden in der Adria überlebt hat, ruft bei Bestsellerautor Sebastian Fitzek (46) so einiges Erstaunen hervor. So etwas zu überleben, sei unwahrscheinlich, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Für seinen Thriller „Passagier 23“ (2014) hatte Fitzek zum Verschwinden auf Kreuzfahrtschiffen recherchiert.

Nicht nur das stundenlange Treiben der Frau, die von lokalen Medien als Kay Longstaff identifiziert wurd, im Meer ist Fitzek zufolge gefährlich. Verhängnisvoll sei meist schon der Sturz an sich: „Man kommt von einer Höhe aus bis zu 75 Metern mindestens mit einem Hüftbruch unten an, meistens ist auch der Aufprall schon tödlich.“

Vom siebten Deck gefallen?

Die Britin soll am Samstagabend vom siebten Deck in die kroatische Adria gefallen sein. Nach zehn Stunden wurde sie nur 1300 Meter von der Unglücksstelle entfernt entdeckt und von einem Marineschiff unversehrt geborgen. Ohne Rettungsring oder Luftmatratze. Sie will sich die Zeit mit Singen und Yoga vertrieben haben.

Nach Fitzeks Einschätzung lauern auf Kreuzfahrtschiffen noch weitere Gefahren. „Es ist nichts ausgeschlossen von Körperverletzung bis Taschendiebstahl, sexueller Belästigung bis hin eben auch zu einem Mord“, sagte er. „Alles das, was in einer Kleinstadt passieren kann, das kann eben auch auf einem Kreuzfahrtschiff geschehen.“ (dpa/KT)

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