Donnerstag, 28. September 2017 20:46 Uhr

„Babylon Berlin“: Deutschlands teuerste Serie feiert Premiere

Vorhang auf für „Babylon Berlin“: Die teuerste jemals für das deutsche Fernsehen produzierte Serie hat heute Abend ihre Premiere mit vielen deutschen Stars und rotem Teppich gefeiert.

Unter den Gästen im Berliner Ensemble waren die beiden Hauptdarsteller Volker Bruch und Liv Lisa Fries sowie die drei Regisseure Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries. Erstmals haben sich der Bezahlsender Sky und das Erste zusammengeschlossen, um das 38 Millionen Euro teure Projekt zu stemmen.

250 Darsteller – 5000 Komparsen

Neben ca. 5000 Komparsen standen über 250 Sprechrollen vor der Kamera, darunter Matthias Brandt, Peter Kurth, Mišel Maticevic, Hannah Herzsprung, Benno Fürmann, Lars Eidinger, Udo Samel, Fritzi Haberlandt, Christian Friedel, Karl Markovics, Thomas Thieme, Ernst Stötzner, Sebastian Urzendowski, Jens Harzer und Jeanette Hain.

Ab 13. Oktober laufen die ersten beiden Staffeln von „Babylon Berlin“ im Pay-TV, aber erst ein Jahr später im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Vorlage für die ersten 16 Folgen ist der erste Kutscher-Band „Der nasse Fisch“. Der Krimi spielt zu Zeiten der Weimarer Republik in Berlin. Gedreht wurde zum Teil in den Kulissen von Potsdam-Babelsberg.

Großangelegte Werbekampagne

Mit der Einladung „Willkommen in der Stadt der Sünde“ bewirbt der Sender Sky derzeit den Start von ‚Babylon Berlin‘ mit einer großen Werbekampagne.

Die Kommunikation auf den Social-Media-Kanälen stellt die verschiedenen Charaktere der Serie in den Fokus, inszeniert diese in ihrer Vielschichtigkeit und weist kreativ auf verschiedenen Gesichter der Charaktere hin.

Dritte Staffel schon in der Mache

Übrigens: „Babylon Berlin“ ist noch nicht mal gestartet, da ist schon die Fortsetzung in Sicht. Die Regisseure Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries schreiben jetzt an der dritten Staffel. „Die werden wir hoffentlich nächstes Jahr drehen“, sagte Handloegten der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Christine Strobl, Chefin der ARD-Filmtochter Degeto, sagte in einem Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe, dass in den kommenden Tagen der Drehbuchentwicklungsvertrag unterschrieben werde. Zwar bestehe das theoretische Risiko, dass die Serie nicht fortgesetzt wird, sollte sie den Zuschauern des Ersten „partout nicht gefallen“. An ein solches Szenario glaube Strobl jedoch nicht. Die Refinanzierung stehe. Das liege unter anderem daran, dass die Serie in alle wichtigen TV-Märkte verkauft sei. (dpa/KT)

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