Zeitsprung von zwei Jahren„Babylon Berlin“ ist zurück: Hier setzt die 4. Staffel an

Der Nationalsozialismus wirft in der neuen "Babylon Berlin"-Staffel seine Schatten voraus. (lau/spot)
Der Nationalsozialismus wirft in der neuen "Babylon Berlin"-Staffel seine Schatten voraus. (lau/spot)

Frédéric Batier/ARD/SKY

SpotOn NewsSpotOn News | 07.10.2022, 09:42 Uhr

"Babylon Berlin" ist zurück. In der neuen Staffel der Erfolgsserie ermitteln Kommissar Rath und Charlotte Ritter im Berlin des Jahres 1931.

Eine der beliebtesten deutschen Serien kehrt auf die Bildschirme zurück. Am 7. Oktober startet die vierte Staffel der historischen Drama-Serie "Babylon Berlin" auf Sky Q und Wow, dem Streamingdienst von Sky. Ab dem 8. Oktober laufen dann immer samstags ab 20:15 Uhr auf Sky One Doppelfolgen der aus zwölf Episoden bestehenden neuen Staffel. Im nächsten Jahr starten die neuen Folgen dann im Ersten.

Die Ausstrahlung der dritten Staffel auf Sky liegt mittlerweile bereits über zwei Jahre zurück. Bedeutende Handlungsstränge von damals werden in den neuen Episoden aufgegriffen und fortgeführt. Naturgemäß kommen selbstverständlich aber auch einige ganz neue hinzu.

So endete die dritte "Babylon Berlin"-Staffel

Das im Jahr 2020 ausgestrahlte Staffelfinale verlief turbulent. Hauptfigur Gereon Rath (Volker Bruch, 42) geriet mitten in den Börsencrash des Jahres 1929, der die Weimarer Republik letztendlich in den Abgrund stürzen sollte. Außerdem verstarb der beliebte Politiker und Außenminister Gustav Stresemann (Werner Wölbern, 60). Rath konnte zudem ein mündliches Geständnis von Regierungsrat Wendt (Benno Fürmann, 50) aufzeichnen, der die ihm verhasste Republik von innen heraus zu Fall bringen möchte.

Charlotte Ritters (Liv Lisa Fries, 31) gute Freundin Greta Overbeck (Leonie Benesch, 31) wurde indes im Gefängnis hingerichtet. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Auch "Der Armenier" (Mišel Matičević, 52) überlebte das Finale von Staffel drei nicht.

"Babylon Berlin": Hier setzt Staffel vier an

Die neuen Episoden setzen nun in der Silvesternacht von 1930 auf 1931 ein. Die Weltwirtschaftskrise hat in der Weimarer Republik zu Armut, Verelendung und Arbeitslosigkeit geführt. Bei den Reichstagswahlen 1930 erringt die NSDAP bereits über 18 Prozent der Stimmen. Schlägertrupps der SA unter ihrem Anführer Stennes (Hanno Koffler, 42) terrorisieren die Straßen der Reichshauptstadt Berlin und greifen jüdische Geschäfte und Bürger an.

Doch auch das sündige, in wenigen Jahren dem Untergang geweihte Berlin der 1920er Jahre existiert noch. So nimmt etwa Charlotte Ritter an einem schweißtreibenden Tanzmarathon im Moka Efti teil, während die ganze Stadt "Ein Tag wie Gold!" trällert, das Lied der Stunde.

Ein neuer Mordfall führt in die Berliner Unterwelt

Die Polizisten der Roten Burg um Rath, Wilhelm Böhm (Godehard Giese, 49) und Ernst Gennat (Udo Samel, 69) bekommen es derweil mit einem neuen Mordfall zu tun. Ein korrupter Beamter der Stadtverwaltung wird tot aufgefunden. Die Ermittlungen führen die Polizisten tief in die Unterwelt Berlins und zu Gangsterboss Walter Weintraub (Ronald Zehrfeld, 45).

Alfred Nyssen will Deutschland wieder militärisch stark machen

Der konservative Unternehmersohn Alfred Nyssen (Lars Eidinger, 46) träumt derweil davon, mit fortschrittlicher deutscher Raketentechnik den Mond zu erobern. Als Kriegswaffe können die ersten Prototypen allerdings ebenfalls eingesetzt werden. Auf einem festlichen Silvesterball in Nyssens Villa erkennt ein Gast den "Blauen Rothschild", einen überaus wertvollen Diamanten. Er informiert den New Yorker Gangster Abraham Goldstein (Mark Ivanir, 54), der sich daraufhin aus Brooklyn nach Berlin aufmacht, um das Familienerbstück zurückzugewinnen. Ein Konflikt mit Nyssen ist vorprogrammiert.

Charlotte Ritter kommt der "Weißen Hand" auf die Spur

Charlotte Ritters Schwester Toni (Irene Böhm, 18) schlägt sich derweil – wie so viele Kinder und Jugendliche in der damaligen Zeit – auf der Straße durch. Nach einem Kaufhauseinbruch wird sie ebenfalls in einen Mordfall verwickelt, und kommt gemeinsam mit Charlotte der Selbstjustiz-Organisation der "Weißen Hand" auf die Spur.

Wissenswertes zur vierten "Babylon Berlin"-Staffel

Die vierte Staffel der Serie basiert auf Volker Kutschers (59) Roman "Goldstein" (2010). Neben den bekannten Darstellerinnen und Darstellern wie Volker Bruch, Liv Lisa Fries, Benno Fürmann, Lars Eidinger, Hannah Herzsprung (41), Godehard Giese, Fritzi Haberlandt (47), Karl Markovics (59) und vielen mehr sind dieses Mal – neben anderen – Mark Ivanir, Barbara Philipp (56), Moisej Bazijan (73), Ronald Kukulies (50), Thomas Arnold (51), Lenn Kudrjawizki (46), Hannes Wegener (42) und Max Raabe (59) neu mit dabei.

Als Autoren der neuen Staffel fungieren Achim von Borries (53), Bettine von Borries (51), Henk Handloegten (54), Khyana El Bitar (58) und Tom Tykwer (57). Für die Regie der zwölf Episoden aus Staffel vier zeichnen wie gewohnt Handloegten, von Borries und Tykwer verantwortlich.