Barbara Schöneberger: „Ich bin mit niemandem im Showgeschäft befreundet“

Barbara Schöneberger: "Ich bin mit niemandem im Showgeschäft befreundet"

© rbb/Kobalt Productions/Celine Lardon

20.02.2021 20:45 Uhr

Moderatorin, Sängerin und Spaßkanone Barbara Schöneberger will einfach ihren Job gut machen. Und jetzt verrät sie, wie das funktioniert.

Die 46-jährige Moderatorin war in Max Mutzkes neuer Sendung ‚Lebenslieder‘ zu Gast und sprach dort über ihren Job – und warum sie darin so gut ist.

Aftershow-Parties sind nicht ihr Ding

Im Interview mit dem ehemaligen ESC-Teilnehmer erklärte sie in dessen Show diese Woche: „Ich bin Dienstleister. Wenn ich zu einer Veranstaltung komme, sage ich: Was soll ich machen? Wie kann ich euch helfen? Wenn die sagen: Kommen Sie von links, unterhalten Sie sich bitte mit dem, und am Ende wär’s toll, wenn Sie noch was singen, dann mache ich das. Und danach muss ich mich auch nicht im Koksrausch auf einer Technoparty mit Schaum besprühen und denken, ich bin die Geilste. Sondern: Dann geh‘ ich ins Hotelzimmer, ziehe mich nackig aus, lege mich ins Bett und nehme den ersten Flieger nach Hause.“

Barbara Schöneberger: "Ich bin mit niemandem im Showgeschäft befreundet"

© rbb/Kobalt Productions/Celine Lardon

Irgendwann ist man zu alt für das Geschäft

Vorsorglich ließ Barbara Schöneberger auch durchblicken, dass sie sogar mit einem baldigen Karriereknick rechne. Für sie sei es „absehbar, dass man mich für manche Dinge irgendwann nicht mehr anfragen wird, weil ich einfach zu alt bin, oder weil man sagt: Die ist nicht mehr verkäuflich für bestimmte Sachen“. Die Königin der Selbstironie schob hinterher: „Ich weiß nicht, wie lange ich noch den Deutschen Fernsehpreis moderieren kann.“

 

Warum sie mit niemanden befreundet ist

Auch das war in der Show zu erfahren: Schöneberger bezeichnet sich selbst nicht als Feministin, auch wenn ihr das häufig unterstellt werde. „Ich finde es in meinem Fall okay, nicht immer eine politische Message zu haben“, verrät sie weiter. „Ich bin einfach ich selbst, und man kann den Menschen ja auch mal eine halbe Stunde gönnen, ohne ihnen zu sagen, wofür man unterschreiben muss und wofür man sich einsetzen muss.“

Übrigens überraschte die Entertainerin ach mit diesem Geständnis: „Ich bin mit niemandem befreundet im Showgeschäft!“ Begründung: „Ich denke mir immer: Ich kann den nicht zu mir nach Hause einladen, der ist total prominent!“